Versammlung der UWG: „Es gibt keine Wendener Ampel“

Vorstand für weitere drei Jahre bestätigt


Mitgliederversammlung der UWG Wenden: Josef Kinkel, Thorsten Scheen und Gerhard Jung (von links). von UWG Wenden
Mitgliederversammlung der UWG Wenden: Josef Kinkel, Thorsten Scheen und Gerhard Jung (von links). © UWG Wenden

Wenden. Bei der Mitgliederversammlung der UWG Wenden am Freitag, 12. Januar, im Landgasthof Scherer in Schönau haben neben Wahlen des Vorstandes auch einige politische Themen im Vordergrund gestanden.


Das Votum der Mitglieder war eindeutig: Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Thorsten Scheen wird damit als Vorsitzender des Vereins auch in den nächsten drei Jahren die Geschicke der UWG Wenden gemeinsam mit seinem Stellvertreter Gerhard Jung (Schönau) und dem Kassierer Josef Kinkel (Hünsborn) in die Hand nehmen.

Als Kassenprüfer wurden Thomas Hillebrecht (Gerlingen) und Manfred Schönauer (Hünsborn) gewählt.

Betonung auf Unabhängigkeit

Auch politische Themen standen auf der Tagesordnung. So ging Thorsten Scheen auf den Begriff der sogenannten „Wendener Ampel“ ein, der immer mal wieder verwendet wurde. Hierbei handele es sich um eine unpassende Metapher aus dem Wortgebrauch der CDU.

„Es gibt keine Wendener Ampel“, betonte Scheen. „Das „U“ in unserem Namen steht für „Unabhängig“ – und so vertreten wir auch unsere Politik: Sachorientiert, konstruktiv und offen – auch für Vorschläge der CDU.“

Schwimmbad vor andere Projekte?

Zudem ging Scheen auf die Argumentation ein, nach der der Eindruck erweckt werden sollte, SPD, UWG und Grüne opferten die Feuerwehr und die Bildung der Kinder für das Schwimmbad.

„Dieser Eindruck ist falsch. Bildung und Feuerwehr sind auch allen anderen Fraktionen wichtig“, so Scheen. „Die in Rede stehenden Projekte sollen auch zeitnah angegangen werden, so es denn die Personalsituation im Rathaus zulässt.“ Die hierfür vorgesehenen Mittel seien nicht aus dem Haushalt verschwunden, sondern immer noch vorhanden. Der Bürgermeister sei angehalten, seiner Personalverantwortung gerecht zu werden.

Der Vorsitzende lobte die Zusammenarbeit mit den Wählergemeinschaften im Kreis Olpe. In einem dreitägigen Workshop habe man sich Ende November in der Akademie Biggesee zusammengefunden, um den Kurs für die Kommunalwahl 2025 festzulegen. Dies sei ein erfolgreicher Auftakt gewesen.

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