Update: Schwerer Unfall auf der A 4 - zwei Fahrer lebensgefährlich verletzt

Hohes Tempo als Ursache?


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Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der A 4 ereignet. von Kai Osthoff
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der A 4 ereignet. © Kai Osthoff

Wenden. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstag, 22. September, gegen 16.35 Uhr auf der Autobahn A 4 zwischen den Anschlussstellen Krombach und Wenden ereignet. Drei Menschen wurden verletzt. Zwei Männer erlitten so schwere Verletzungen, dass auch Lebensgefahr vor Ort nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Autobahn in Fahrtrichtung Köln war stundenlang voll gesperrt.


Update von Mittwoch, 23. September, 13.35 Uhr:

Das Polizeipräsidium Dortmund hat am Mittwoch Details zu dem Unfall auf der A 4 mitgeteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 87-jähriger Mann aus Kreuztal mit seinem Opel Omega die A4 in Fahrtrichtung Köln. Kurz vor der Talbrücke Elben kam es beim Wechsel vom rechten auf den linken Fahrstreifen zur Kollision mit einem 31-jährigen Golf-Fahrer.

Durch den Unfall wurden die Fahrer der beiden beteiligten Fahrzeuge lebensgefährlich verletzt. Die 29-jährige Golf-Beifahrerin aus Kirchhundem wurde schwer verletzt. Alle drei Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus dem Oberbergischen Kreis übernahm die Unfallaufnahme vor Ort.

Ursprungsbericht von Dienstag, 18.30 Uhr:

Nach Auskunft der Autobahnpolizei war der Fahrer eines Opel Omega in Fahrtrichtung Köln hinter einem Lastwagen auf dem rechten Fahrsteifen unterwegs und wollte zum Überholen auf die linke Spur wechseln. In diesem Moment kam ein VW Golf GTI nach Auskunft der Polizei wohl mit sehr hoher Geschwindigkeit von hinten und prallte auf den Omega auf. Ein Polizist sprach von einem Tempo von rund 150 Stundenkilometern.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Golf im Frontbereich stark beschädigt. Der Fahrer sowie eine Beifahrerin wurden von Ersthelfern betreut. Beim Eintreffen der Rettungskräfte lagen diese am Seitenstreifen. Der Opel Omega kam erst rund 200 Meter weiter zum Stillstand. Der Fahrer war massiv im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Dazu wurde unter anderem die Fahrertür sowie die hintere Tür entfernt.

Unfallaufnahmeteam bestellt

Um zu verhindern, dass der Wagen Feuer fing, entschied sich die Feuerwehr für einen vorsorglichen Angriff mit Löschschaum. Alle drei Verletzten kamen mit Rettungswagen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Zur genauen Klärung der Unfallursache und aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein spezielles Unfallaufnahmeteam der Polizei Gummersbach zur Unfallstelle bestellt.

Die A4 in Fahrtrichtung Olpe/Köln ist zwischen Krombach und Wenden gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden an der Anschlussstelle Krombach/Olpe-Ost von der Autobahn abgeleitet.

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