Stieleiche in Möllmicke wohl vorsätzlich beschädigt

Fällung unausweichlich


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Unbekannte beschädigten eine 70 bis 80 Jahre alte Stieleiche in Möllmicke. Sie muss wohl gefällt werden. von Gemeinde Wenden
Unbekannte beschädigten eine 70 bis 80 Jahre alte Stieleiche in Möllmicke. Sie muss wohl gefällt werden. © Gemeinde Wenden

Möllmicke. Im Zuge der regelmäßigen Baumkontrollen an der Straße „Grüner Winkel“ in Möllmicke ist durch einen fachkundigen Mitarbeiter der Gemeinde Wenden ein auffälliger Schaden an einer Stieleiche festgestellt worden. Sie muss gefällt werden.


Der Baum befindet sich im Grünen Winkel Höhe des Hauses Römerstraße 21. Die auffällige Wunde befindet sich in etwa 80 Zentimetern Höhe und umrundet den Baum gleichmäßig in Form einer rund 20 Zentimeter hohen und 1 bis 3 Zentimeter tiefen Entfernung der Borke und des darunterliegenden Basts.

Eine Verletzung dieser Art („Ringelung“) rund um den Baum trennt lebenswichtige Transportsysteme. Aus diesem Grund ist ein zeitnahes Absterben bzw. Fällen durch die Gemeinde Wenden unausweichlich.

Sachschaden fünfstellig

Die Art der Wunde lässt auf eine vorsätzliche Tat schließen, zumal die Fällung der ansonsten gesunden Stieleiche durch die Gemeinde Wenden nicht erfolgt wäre. Neben dem Verlust für die Umwelt beträgt der Sachschaden bei einem Baum solcher Art rund 15.000 Euro.

Unbekannte beschädigten eine 70 bis 80 Jahre alte Stieleiche in Möllmicke. Sie muss wohl gefällt werden. von Gemeinde Wenden
Unbekannte beschädigten eine 70 bis 80 Jahre alte Stieleiche in Möllmicke. Sie muss wohl gefällt werden. © Gemeinde Wenden

Die Gemeinde Wenden bittet um sachdienliche Hinweise, falls es Zeugen gibt, die gesehen haben, wie die Beschädigung an der Eiche entstanden ist. Die Hinweise nimmt Katharina Neumann unter Tel.: 0 27 62/40 66 01, E-Mail: k.neumann@wenden.de, entgegen.

Laut Gemeinde ist die Stieleiche zwischen 70 und 80 Jahren alt. Ein Termin zur Fällung steht noch nicht fest. „Es besteht aktuell keine akute Gefahr, dass sie umfällt. Wir werden die Eiche im Auge behalten und schauen, wie sich der Schaden auf die Vitatlität auswirkt“, so Katharina Neumann.

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