SG Wenden bei zwei Wettbewerben in Beckum und Dortmund erfolgreich
Frederik Wehner erneut Westfalenmeister
- Wenden, 11.09.2026
- Sport
Wenden. Die SG Wenden hat erfolgreich an zwei Wettbewerben in Beckum und Dortmund teilgenommen.

Die westfälischen Meisterschaften im Zehn-Kilometer-Lauf haben kürzlich im münsterländischen Beckum stattgefunden. Drei Athleten der SG Wenden nahmen hieran erfolgreich teil. Frederik Wehner sicherte sich in 32:59min den Gesamtsieg und machte sich demnach erneut zum Westfalenmeister. Dabei lag die Herausforderung auch eher bei den äußeren Bedingungen und der Streckenführung als bei der Laufkonkurrenz.
Auf einer einen Kilometer langen Runde, die dementsprechend zehn Mal zu laufen war, gab es zahlreiche Kurven, einen Wendepunkt oder auch 180 Grad Kehren. „Im Schnitt konnte man immer etwa 40 Meter voll laufen, dann musste man abbremsen, um die Kurve und wieder beschleunigen“, beschreibt der Sieger das Rennen.




Platz zwei in 33:31 Minuten sicherte sich Teamkollege Timo Böhl. Mit Platz sieben in 34:42 Minuten komplettierte Julian Pulte die Mannschaft, die dann auch in der Teamwertung den Westfalentitel gewinnen konnte.
Bereits eine Woche zuvor waren einige Frauen des Vereins auf Zeitenjagd gegangen. Beim „DO it fast“ in Dortmund verspicht ein flacher Rundkurs schnelle Zeiten, doch der Wind machte den Sportlern einen Strich durch die Rechnung. Aus Sicherheitsgründen hatte der Veranstalter sogar den Startbogen nicht aufgebaut und in der Anmoderation wurden Windböen von bis zu 50 Stundenkilometern durchgegeben.
Judith Hacker war wie erwartet die schnellste Läuferin aus dem Sauerland. Nach 36:50min überquerte sie die Ziellinie im Gewerbegebiet Phoenix West, was den zweiten Gesamtplatz bedeutete. „Ich wollte eigentlich deutlich näher an die 36-Minuten-Grenze herankommen, hatte sogar mit einem Angriff auf die Bestzeit von 35:44 Minuten geliebäugelt, aber die Bedingungen haben das nicht zugelassen.“

Platz drei im Gesamteinlauf erreichte Christl Dörschel, die mit ihrer Zeit von 39:03 Minuten angesichts der Umstände zufrieden war. Auch die Vierte im Gesamteinlauf, Liv Behle, konnte sich selten im Windschatten verstecken. „Ich habe bei fünf Kilometern kurz überlegt ob ich aufhören soll, es machte absolut keinen Spaß heute“, gab sie im Ziel zu. Trotzdem lief sie in 39:54 Minuten das Rennen zu Ende.

Mit einem klaren Ziel war Sandra Clemens angetreten: die 40-Minuten-Marke sollte endlich nochmal fallen, doch auch diese Mission schlug unter anderem windbedingt fehl. 40:24 Minuten standen am Ende in der Ergebnisliste. Auch Ina Grebe war mit einem Zeitziel angereist, denn sie wollte unter 41min bleiben. In 41:03 Minuten verpasste sie die Grenze nur knapp.
„Man hat teilweise fast gestanden, wenn man von einer Böe von vorne erwischt wurde“, schildert sie eine Erfahrung, die alle Teilnehmer gemacht haben.
