Das Aus für den Schulstandort Ottfingen scheint endgültig besiegelt zu sein: Am Donnerstagvormittag, 28. April, kamen Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg, der Gemeinde Wenden sowie drei Einwohner aus Ottfingen zu einem Gespräch in Arnsberg zusammen. Ergebnis: Der Ratsbeschluss, die Teilstandort des „Grundschulverbunds Wendener Land“ Schule nach dem laufenden Schuljahr aufzulösen, sei für die Gemeinde die „tragfähigste Lösung“.
Zwar seien auch andere Wege denkbar, zumindest theoretisch. „Aufgrund der geringen Anmeldezahlen am Teilstandort und dem hohen Risiko eines nicht vorhersehbaren Elternwahlverhaltens wird eine dauerhafte tragfähige Alternative aber nicht gesehen“, teilt die Gemeinde Wenden per Presseerklärung mit.
Die Auflösung sei „für die Ortschaft Ottfingen schmerzlich und bedauerlich“. In dem Gespräch am Donnerstag sei aber deutlich geworden, dass die obere Schulaufsicht angesichts der rückläufigen Schülerzahlen am Teilstandort Handlungsbedarf gesehen hatte. Die Schulaufsicht habe sich daher an die Gemeinde als Schulträger gewandt mit der Bitte, „schulorganisatorische Maßnahmen“ zu ergreifen.
„Der Bürgermeister wird daher die Entscheidung über die Auflösung des Teilstandortes Ottfingen nicht erneut zur Beratung auf die Tagesordnung von Rat und/oder Ausschuss für Bildung und Soziales setzen“, heißt es in der Pressemitteilung anschließend.
Für die Initiatoren der Besprechung hatten sich aus Ottfingen Kunibert Kinkel, Hiltrud Ochel und Ludger Wurm auf den Weg nach Arnsberg gemacht. Die Gemeinde Wenden als Schulträger wurde durch Bürgermeister Bernd Clemens und Fachdienstleiter Michael Grebe vertreten.