Ökologischen Handabdruck setzen – jetzt für Wendener Umweltpreis bewerben
Gestaltung von Plakaten
- Wenden, 16.10.2023
- Verschiedenes
Wenden. Die Gemeinde Wenden lobt erneut einen Umweltpreis aus. Nachdem im Sommer 2020 die schönsten Naturgärten prämiert wurden, sucht das Klima-Team der Gemeinde Wenden nun (vermeintlich) kleine Umwelt- und Klimaschutzprojekte, die den Klima-Handabdruck vergrößern können.

Das Prinzip des Klima- oder CO2-Handabdrucks wurde vom Centre for Environment Education (CEE) in Indien entwickelt und verdeutlicht, was Menschen mit klimafreundlichem Handeln bewirken können. Wissen, Ideen und Inspirationen, wie man Treibhausgase einsparen kann, sollen geteilt werden, damit möglichst viele Menschen nach- und mitmachen können. Je höher die Reichweite, desto größer der ökologische Handabdruck.
„Statt nur individuell unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, sollten wir unseren Handabdruck vergrößern“, schlägt Klimaschutzmanagerin Katrin Schröder vor.

Für die Teilnahme am Umweltpreis 2023 der Gemeinde Wenden gestalten Bewerber ein DIN A4-Plakat mit dem eigenen Handabdruck und beschreiben die eigene nachhaltige Lebensweise oder schildern die nachhaltige Idee, mit der sie möglichst viele Menschen anstecken möchten.
Die Plakate können ab sofort zu Händen von Katrin Schröder und Katharina Neumann im Rathaus der Gemeinde Wenden abgegeben oder per Post an folgende Anschrift verschickt werden:
Gemeinde Wenden
Katharina Neumann und Katrin Schröder
Hauptstraße 75
57482 Wenden
Eingescannte Plakate können auch per E-Mail an k.schroeder@wenden.de oder k.neumann@wenden.de eingereicht werden. Name, Alter und Adresse sollten separat vermerkt werden. Einsendeschluss ist am Mittwoch, 15. November.
Es steht ein Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro zur Verfügung. Eine Jury aus Verwaltung und Politik wählt aus den eingereichten Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Um die Reichweite der Handabdrücke zu vergrößern, werden diese beispielsweise im Blickpunkt der Gemeinde Wenden sowie auf der Klimaseite der Gemeinde „KlimaWende(n)“ bei Facebook vorgestellt. Alle berücksichtigten Bewerbungen werden außerdem in einer Online-Broschüre zusammengefasst.
„Wenn es gut läuft könnten wir uns auch vorstellen mit einer Ausstellung oder einem Ideen-Basar im Rathaus noch mehr Menschen zu erreichen“, stellt Katharina Neumann, die bei der Gemeinde Wenden unter anderem zuständig für den Bereich Klimafolgenanpassung ist, in Aussicht.
Projektskizzen für noch nicht umgesetzte Ideen sind ebenfalls willkommen. Oftmals liegt es an fehlendem Startkapital, dass gute Projekte nicht umgesetzt werden können – hier will die Gemeinde Wenden mit dem Umweltpreis Starthilfe leisten. Prämierte Projektideen müssen innerhalb eines Jahres nach Erhalt des Preises umgesetzt werden.

Mitmachen können alle Menschen die in der Gemeinde Wenden leben sowie Institutionen, Vereine, Kindergärten, Schulen und Unternehmen mit Sitz in der Gemeinde Wenden.
Teilnahmebedingungen im Überblick
- Wohnort oder Sitz in der Gemeinde Wenden
- Ideen und Projekte rund um Nachhaltigkeit, Klima-, Umwelt- und Naturschutz
- Eine Refinanzierung von Wärmepumpen, Solaranlagen oder Ähnlichem ist nicht möglich.
- Minderjährige benötigen die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
- Selbständige dürfen keine Projekte oder Ideen einreichen, die ihrem Geschäftsfeld dienen.
- Nur DIN A4-Plakate werden berücksichtigt, andere Formate werden nicht bewertet.
- Einsendeschluss: 15. November
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
