Nachträgliche Abbuchung von Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuer

Verzögerung durch Cyberangriff


Symbolfoto. von Pixabay.com
Symbolfoto. © Pixabay.com

Wenden. Vor dem regulären Steuertermin am 15. November hatte die Gemeinde Wenden darauf hingewiesen, dass aufgrund des Cyberangriffs keine Abbuchung der fälligen Teilbeträge an Grundbesitzabgaben (Grund- und Hundesteuer, Abfall-, Wasser- und Abwassergebühren) und der Gewerbesteuerforderungen erfolgen kann. Das soll bald nachgeholt werden.


Derzeit wird verwaltungsintern in Abstimmung mit der Südwestfalen-IT (SIT) an der zeitnahen Nachholung der Abbuchungen gearbeitet.

Um späteren Überraschungen beim Blick auf den Kontoauszug vorzubeugen, weist die Gemeinde Wenden bereits jetzt darauf hin, dass die eigentlich im November des vergangenen Jahres fälligen Beträge entsprechend der aktuellen Zeitplanung in der ersten Februarhälfte nachträglich auf den Konten der Bürger und Gewerbetreibenden belastet werden.

Dies gilt nur dann, wenn eine Einzugsermächtigung erteilt und der fällige Betrag nicht vorab per Überweisung ausgeglichen wurde.

Nächster Steuertermin verschiebt sich ebenfalls

Die Zustellung der Grundbesitzabgaben-Bescheide sowie der Gewerbesteuer-Bescheide für das Jahr 2024 erfolgt voraussichtlich Mitte März. Zum nächsten regulären Steuertermin, also dem 15. Februar, ist eine Abbuchung dementsprechend nicht möglich. Der erste Fälligkeitstermin wird sich voraussichtlich auf Ende März verschieben.

Über die weitere Entwicklung und bei Änderungen des Zeitplans informiert die Gemeinde Wenden zeitnah über die Presse.

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