Nach Brand in Rothemühle: Polizei glaubt nicht an Brandstiftung

Fahrlässiger Umgang vermutet


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Der Wald brannte auf einer Fläche von mehr als 30.000 Quadratmetern. von Sascha Hoffmann
Der Wald brannte auf einer Fläche von mehr als 30.000 Quadratmetern. © Sascha Hoffmann

Rothemühle. Der Polizei ist am Montag, 20. April, gegen 21.45 Uhr ein Brand nordwestlich der Ortschaft Rothemühle gemeldet (LokalPlus berichtete). Nach Zeugenangaben stand hier ein Waldgebiet in Flammen. Feuerwehrkräfte nahmen sofort die Brandbekämpfung auf, die am Dienstag abgeschlossen werden konnte. Die Polizei geht nicht von Brandstiftung aus.


Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wurde bereits vor Brandentdeckung von Zeugen Brandgeruch aus dem Waldgebiet wahrgenommen, ohne diesen genau zuordnen zu können. Daraus schließt die Polizei, dass der Brand erst nach einer Schwelbrandphase in ein offenes Feuer übergegangen ist.

Derzeit ist von einer Brandentstehung nach fahrlässigem Umgang mit brennenden oder glimmenden Gegenständen, möglicherweise einer fahrlässig entsorgten Zigarettenkippe, auszugehen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung haben sich nicht ergeben.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit weist die Polizei darauf hin, in Waldgebieten besonders vorsichtig zu sein. Angaben über die Höhe des Sachschadens liegen nicht vor.
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