Kleine Schritte, große Wirkung: Gemeinde Wenden verleiht Klimaschutzpreis

Erster Preis geht an die Elritze


  • Wenden, 18.10.2023
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Vier lokale Projekte sind mit dem Klimaschutzpreis 2023 der Gemeinde Wenden ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand auf dem Gelände des Sportfischereivereins Elritze statt, dessen vielseitiges Engament mit dem ersten Platz geehrt wurde. von Lorena Klein
Vier lokale Projekte sind mit dem Klimaschutzpreis 2023 der Gemeinde Wenden ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand auf dem Gelände des Sportfischereivereins Elritze statt, dessen vielseitiges Engament mit dem ersten Platz geehrt wurde. © Lorena Klein

Wenden/Hünsborn. Vor der riesigen Herausforderung einer sich durch den Klimawandel verändernden Welt sind es die kleinen Schritte, die den Anfang machen. Diese Projekte sind es auch, die der Westenergie-Klimaschutzpreis in Zusammenarbeit mit einzelnen Kommunen hervorheben und würdigen möchte. Am Weiher „Elritze“ in Hünsborn ist am Dienstagabend, 17. Oktober, der Klimaschutzpreis der Gemeinde Wenden an vier Preisträger verliehen worden. Der Gastgeber der kleinen Feierstunde am Wasser ist gleichzeitig auch der Gewinner des ersten Platzes.


Drei Geldpreise im Gesamtwert von 2.500 Euro sowie einen Sonderpreis übergaben der Wendener Bürgermeister Bernd Clemens, Achim Loos, Kommunalmanager bei Westenergie, und Katrin Schröder, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Wenden, den Vertretern der einzelnen Projekte.

Klimaschutz beginne im Kleinen, hob der Bürgermeister hervor. „Dieses ehrenamtliche Engagement muss ins Bewusstsein gelangen.“ Die finanzielle Unterstützung von Westenergie sei eine Wertschätzung für jene, die sich für den Klimaschutz einsetzen, ergänzte Achim Loos.

Vielseitiger Einsatz rund um das Gewässer

Der Jury sei die Platzierung der vier Bewerber nicht leicht gefallen, so Katrin Schröder. Doch eine Entscheidung ist gefallen.

Mit dem ersten Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, wurde das Projekt „Nachhaltige Naherholungsidylle für alle Generationen“ des Sportfischereivereins Elritze ausgezeichnet. Das Engagement des Vereins für den Umweltschutz und die Gestaltung des Weihergeländes ist vielseitig.

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Der Weiher „Elritze“ in Hünsborn.

Die Kleinprojekte reichen von Gemüse- und Kräuterbeeten über das nachhaltige Kompostieren der Abfälle und der Anschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage bis hin zu einem Natur- und Fischkunde-Pavillion.

Als natürliche Helfer im Gewässer werden Seerosen und Teichmuscheln eingesetzt und gemeinsam mit der örtlichen KindergartenUNI startete der Verein eine „Anti-Abfall-Offensive“.

Jung und Alt für Klima und Umwelt

Das Projekt „Biotop-Pflege“ des Vereins zur Unterstützung von Familien, Senioren und Kindern aus Rothemühle erhielt den zweiten Preis in Höhe von 800 Euro. Aus einem Grundstück am Ortsausgang von Rothemühle ist ein vielfältiges Biotop mit Schmetterlingsbäumen entstanden. Der Ort soll weiter gepflegt und entwickelt werden, Generationen verbinden und zum gemeinsamen Lernen mit und in der Natur einladen.

Die Fischereigenossenschaft Wenden konnte im Rahmen ihres Projekts „Gewässerschutz und Fortbildung am Gewässer“ verschiedene Aktion mit Schulen und Kindergärten im Gemeindegebiet realisieren, unter anderem am Elbe- und Albebach.

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1. Platz: Sportfischereiverein Elritze

Ihr Einsatz für die Pflege der Gewässer, unter anderem durch Freilegung, Begradigung und dem Anpflanzen von speziellen Pflanzen wurde mit dem dritten Platz und 700 Euro gewürdigt.

Über den Sonderpreis in Form von Insektenhotels und Schmetterlingsaufzuchtsets freuten sich die Klassen 2a und b der Grundschule Hünsborn. Im Sachunterricht beschäftigten sich die Kinder intensiv mit den Themen Müll und Recycling – und machten sich darauf auch selber mit Müllzangen und -tüten auf den Weg durch den Ort und gestalteten Infoplakate für ihre Mitschüler.

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