Kirchen in Schönau und Hillmicke mit der Taschenlampe erkunden


 von Symbol Nils Dinkel
© Symbol Nils Dinkel

Schönau/Hillmicke. Kirchenführungen finden einige eigentlich langweilig. Vor allem für Kinder. Aber was, wenn man in eine völlig dunkle Kirche geht? Ohne Beleuchtung – nur mit einer Taschenlampe in der Hand? Genau dazu sind Jungen und Mädchen zwischen 3 und 13 Jahren an den kommenden zwei Sonntagen eingeladen.


Gemeinsam mit Mama oder Papa, Oma oder Opa kann am 13. Januar die St. Antonius-Kirche in Hillmicke und am 20. Januar die Schönauer St. Elisabeth-Kirche erkundet werden. Ab 18 Uhr wird es dann für etwa 30 Minuten darum gehen, einen Raum zu erleben, den Große wie Kleine, Alte und Junge sonst nur festlich beleuchtet sehen.

Vor allem aber wird es darum gehen, unter Anleitung von Mitgliedern des Bilderbuch-Andachten-Teams den vielen Dingen auf den Grund zu gehen, die eine Kirche zu einem ganz besonderen Raum machen und die manchmal schnell übersehen werden: Warum brennt da beispielsweise immer eine kleine Kerze? Was sind das für Figuren neben dem großen Kreuz? Warum steht da eine Wasserschale am Eingang? Und wie viele Pfeifen hat eigentlich die Orgel?

Auf alle diese und viele andere Fragen werden die Kinder Antworten bekommen können. „Und weil auch wir nicht allwissend sind, freuen wir uns selbstverständlich über viele Omas und Opas, die dazukommen und ergänzen, wo auch wir noch Lücken haben“, heißt es bei den überwiegend noch recht jungen Organisatoren. Dauer der „Kirchenführung mit Taschenlampe“: Etwa 30 Minuten. Mitbringen einer Taschenlampe ist erforderlich, ebenso die Begleitung durch einen Erwachsenen.
Artikel teilen: