„Ein Traum geht in Erfüllung“: Vahlberger beim Ironman auf Hawaii am Start
Peter Dornseifer über Vorbereitung, Vorfreude und Erwartungen
- Wenden, 30.09.2026
- Sport , Verschiedenes
- Von Jana Becker
Vahlberg. Für Peter Dornseifer aus Wenden-Vahlberg geht am 10. Oktober ein Traum in Erfüllung: Gemeinsam mit mehreren Tausend Menschen wird er sich auf Hawaii einer der anspruchvollsten sportlichen Herausforderungen stellen: dem Ironman.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Fahrradfahren und 42,2 Kilometer laufen – diese Anforderungen machen den Triathlon-Wettkampf zu einer der anspruchsvollsten sportlichen Herausforderungen. Die nimmt der 54-jährige Peter Dornseifer gerne an.
Der Vahlberger, der in Rothemühle aufgewachsen ist, hat vor 15 Jahren die Ausdauersportart Triathlon für sich entdeckt und geht ihr bis heute leidenschaftlich und erfolgreich nach. So erfolgreich, dass er am 10. Oktober beim Ironman auf Hawaii an den Start geht – dem ältesten und bekanntesten Wettkampf in dieser Sportart.

Ausdauersport habe er schon immer betrieben, erzählt der Kaufmann im Gespräch mit LokalPlus. Durch einen Kollegen sei er schließlich zum Triathlon gekommen. Dabei gefällt dem 54-Jährigen besonders die sportliche Vielfalt: „Beim Radfahren kann ich zum Beispiel die Landschaft viel intensiver wahrnehmen als beim Laufen. Und jedes Schwimmtraining ist für mich wie ein kleiner „Mini-Urlaub“, schwärmt Peter Dornseifer.
Aber nicht nur die sportlichen Disziplinen, sondern auch die „bunte Community“ mache den Sport so besonders. Außerdem, ergänzt der Sportler, könne er ein weiteres Hobby mit dem Sport verbinden: das Reisen.
Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen – das hat Peter Dornseifer schon in vielen Ländern gemacht. Zuletzt hat er an dem Ironman in Südafrika teilgenommen. Dort konnte er nicht nur seine Bestzeit toppen, sondern sich auch die Qualifikation für den Ironman auf Hawaii sichern.

„Ich konnte es gar nicht fassen“, so Peter Dornseifer. „An so einem Tag muss alles stimmen, und das war in Südafrika der Fall!“ Es war der zweite Versuch des 54-Jährigen, sich für Hawaii zu qualifizieren. Der erste Versuch in Portugal Anfang des Jahres blieb erfolglos. Seine letzte Chance wäre der Ironman in Frankfurt gewesen. „Darauf habe ich seit sechs Jahren hingearbeitet. Mit der Qualifikation ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, freut sich Dornseifer.
Unmittelbar nach einem Wettkampf ist drei Wochen lang Regeneration angesagt – also „normaler Sport“, wie Peter Dornseifer es nennt. Anschließend habe er sich auf Hawaii vorbereitet. Beim Laufen sei noch Luft nach oben, weshalb er gezielt seine Geschwindigkeit trainiert. Je näher der Wettkampf jedoch rückt, desto mehr wird das Training wieder heruntergefahren, um am entscheidenden Tag in Bestform zu sein.
Am Mittwoch, 30. September, hat Peter Dornseifer die Reise in die USA angetreten. Vor dem Wettkampf wird er auf Hawaii die Straßenverhältnisse und den Wind testen. Es gilt auch, den Jetlag zu überstehen und sich zu akklimatisieren. Und „den Vibe einzufangen“, sagt Peter Dornseifer voller Vorfreude.

„Triathlon ist kein Sport für Einzelkämpfer, es ist ein Teamsport!“ weiß der Familienvater. Coaches, Physiotherapeuten und natürlich das private Umfeld – sie alle tragen dazu bei, dass der Sportler trainieren, an Wettkämpfen teilnehmen und so erfolgreich sein kann.
Dafür müssen ihm nahstehende Menschen aber auch viel einstecken: „Bei 17 bis 18 Stunden Training in der Woche fehlt oft Zeit für Freunde und Familie.“ Dennoch erfahre er volle Unterstützung aus seinem Umfeld. Dafür ist er ihnen sehr dankbar. Seine Frau und die beide Söhne begleiten ihn auch in die USA.
„Triathlon ist kein Sport für Einzelkämpfer, es ist ein Teamsport!”
„Mein Erfolg ist zu 100 Prozent getragen durch mein Umfeld. Das ist nicht nur meine Leistung“, weiß der 54-Jährige. Der Sportler hat sich für den Wettkampf in den USA ein ganz bestimmtes Ziel gesetzt: „Mit einem Lächeln durchs Ziel laufen“, das wünscht sich Peter Dornseifer.
