AWO und SGV Wenden erhalten Spende von jeweils 2.500 Euro

Spende der Krombacher Brauerei


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Thomas Rullich (Krombacher Brauerei) sowie die AWO-Vertreter Lutz Schabelon, Reinhard Jung und Sibille Niklas (von links). von Nils Dinkel
Thomas Rullich (Krombacher Brauerei) sowie die AWO-Vertreter Lutz Schabelon, Reinhard Jung und Sibille Niklas (von links). © Nils Dinkel

Wenden. Der SGV und die AWO Wenden haben am Donnerstagmorgen, 20. August, jeweils eine Spende in Höhe von 2.500 Euro erhalten. Bedacht wurden sie von der Krombacher Brauerei. „Es ist wichtig auch Institutionen und Vereine in der Heimat zu unterstützen“, so Thomas Rullich als Vertreter der Brauerei.


Sibille Niklas, Vorsitzende des SGV Wenden, hat für die Verwendung des Geldes schon einen Plan ins Auge gefasst. „Wir haben die Spende für unseren Wander- und Pilgerweg beantragt. Die von uns gewünschte Solarbeleuchtung wurde von der Mehrheitsfraktion im Gemeinderat abgelehnt“, so Niklas.
 von Nils Dinkel
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Nun wolle der SGV vier Lampen in einer Entfernung von etwa 80 Metern auf eigene Faust anschaffen. Die Aufwendungen pro Lampe betragen etwa 2.200 Euro. Besonders ärgerlich sei, dass seitens der Gemeinde testweise zwei Solarlampen aufgestellt gewesen seien.

„Die wurden wieder abmontiert, als man merkte, wie gut sie funktionieren“, so Beisitzer und ehemaliger Wegewart Karl Gundermann. Er ergänzte, dass die Lampen der Sicherheit und der Orientierung gleichzeitig dienen sollen.
Laternen nicht vor 2021 realistisch
„Dank der Unterstützung der Krombacher Brauerei ist uns somit eine Solarlampe sicher“, freut sich Sibille Niklas. Die Umsetzung des Projektes sei nicht vor 2021 realistisch, da das veranstaltungs- und einnahmenarme Jahr auch Spuren beim SGV Wenden hinterlassen habe. Mit dem zweiten Platz beim Heimatpreis seien weitere 1.500 Euro in die Vereinskasse des SGV  gespült worden.

Auch, dass die Vandalismus-Fälle an der SGV-Hütte geklärt worden seien und man wohl nicht auf dem Schaden sitzen bleibe, helfe bei der Realisierung des Vorhabens.
Spende soll AWO-Weihnachtsfeier ermöglichen
Vor einem schwierigen Jahr steht auch die AWO-Begegnungsstätte an der Wendebachstraße in Wenden. Bei einem Unwetter ist kürzlich Wasser in das Gebäude hineingelangt. Daher ist die Einrichtung derzeit geschlossen.

„Dank Maßnahmen im Vorfeld konnten wir noch Schlimmeres verhindern“, so der 1. Vorsitzende Reinhard Jung. Hier sollen die 2.500 Euro der Krombacher Brauerei für die Deckung laufender Kosten und der Unterstützung der Gruppen dienen. „Das gibt uns ein Stückchen mehr Freiheit“, so der 1. Vorsitzende.
Brauerei unterstützt jährlich 100 Institutionen, Organisationen und Vereine
Dinge wie Nikolaus- oder Weihnachtsfeiern seien bei einem schmalem Kassenstand nicht möglich gewesen. „Dank der Spende der Krombacher Brauerei können solche Sachen wieder laufen“, so Jung.

Geschäftsführerin Sibille Niklas ergänzte, dass der AWO-Kreisverband für die Grundkosten, etwa der Miete der Einrichtung, aufkomme. Der Rest müsse anderweitig gestemmt werden. Vieles, wie die Sprechstunde der Brückenbauer, laufe auf ehrenamtlicher Basis. „Es geht nichts über ein intensives Engagement“, sagte Thomas Rullich von der Krombacher Brauerei.

Die Krombacher unterstützt jährlich 100 gemeinnützige Institutionen, Organisationen und Vereine. Bislang gab es rund 1.300 Begünstigte. Es flossen seit der Einführung 2003 Gelder von mehr als 3,5 Millionen Euro.
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