Gebäudemodernisierungsgesetz: Grüngasquote wirtschaftlich nicht sinnvoll

2Q. Energieberatung bietet Beratung für energetische Sanierungen


Bastian Halbe bietet mit 2Q. Energieberatung Lösungsansätze bei steigenden Energiekosten von 2Q. Energieberatung
Bastian Halbe bietet mit 2Q. Energieberatung Lösungsansätze bei steigenden Energiekosten © 2Q. Energieberatung

Hünsborn. Auf die Ankündigung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes folgt die Realität auf den Energiemärkten: Der Iran-Krieg hat erneut für starke Turbulenzen gesorgt. Die Energiepreise ziehen wieder deutlich an. Am 10. März 2026 kostete der Liter Heizöl bereits rund 1,23 Euro – Tendenz steigend.


Parallel zu den geopolitischen Krisen wird auch die CO₂-Bepreisung beim Heizen in den kommenden Jahren deutlich steigen. Ab 2028 wird die CO₂-Abgabe spürbar teurer. Hinzu kommt die ab 2029 geplante Grüngasquote, die fossile Heizsysteme weiter unter Druck setzt. Experten gehen davon aus, dass moderne Gas- und Ölheizungen dadurch wirtschaftlich zunehmend unattraktiv werden.

„Die 65-Prozent-EE-Regel hat funktioniert. Hausbesitzende hatten einen klaren Kompass und wurden letztlich durch steigende Energiekosten zum Umdenken bewegt“, sagt Bastian Halbe, unabhängiger Energieberater und Geschäftsführer der 2Q. Energieberatung.

Nach seiner Einschätzung funktionieren Wärmepumpen inzwischen in vielen Gebäudetypen zuverlässig.

„Egal ob Bürogebäude oder Einfamilienhaus – die Wärmepumpe funktioniert. Vor zwei Jahren sprach man noch von politischer Verunsicherung. Heute ist es eher politisches Wunschdenken, wenn man glaubt, fossile Heizsysteme würden langfristig günstig bleiben. Für viele Vermieter und Mieter könnte das in einem finanziellen Fiasko enden.“

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Sanieren und Fördermittel sichern

Um steigende Energiekosten langfristig zu vermeiden, setzen immer mehr Hausbesitzer auf energetische Sanierungen.

Ein erster Schritt ist eine Orientierungsberatung durch einen Energieberater. Darauf aufbauend kann ein staatlich geförderter Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt werden. Dieser zeigt Eigentümern Schritt für Schritt auf, wie ein Gebäude energetisch modernisiert werden kann – und erhöht gleichzeitig die möglichen Förderquoten.

Fördermittel gibt es beispielsweise für

  • neue Dächer
  • moderne Fenster
  • Haustüren
  • Heizungsmodernisierung

So können Hausbesitzer beispielsweise für eine neue Haustür im Wert von 10.000 Euro bis zu 2.000 Euro Zuschuss erhalten, wenn die Maßnahme Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans ist.

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Besonders attraktiv bleibt derzeit die Förderung für Wärmepumpen. Je nach persönlicher Situation können Eigentümer 30 bis 70 Prozent Zuschuss erhalten.

„Energieberater begleiten Eigentümer durch den gesamten Prozess – vom Sanierungskonzept über die Förderanträge bis zur Umsetzung“, erklärt Halbe.

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Photovoltaik könnte bald weniger lukrativ werden

Auch bei Photovoltaikanlagen könnte sich ein schneller Entschluss lohnen. Im Bundeswirtschaftsministerium wird derzeit über eine mögliche Abschaffung der Einspeisevergütung für neue Anlagen diskutiert.

Diese Vergütung spielt bislang eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen. Sollte sie künftig wegfallen oder deutlich sinken, könnte sich die Investition stärker auf den Eigenverbrauch von Solarstrom konzentrieren.

Steigende Energiepreise, strengere Klimavorgaben und mögliche Änderungen bei Förderprogrammen setzen Hausbesitzer zunehmend unter Handlungsdruck. Wer sein Gebäude jetzt energetisch modernisiert, kann nicht nur Fördermittel sichern, sondern sich auch langfristig vor stark steigenden Heizkosten schützen.

Kontakt

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Bastian Halbe

Hirtenstraße 4

57482 Wenden-Hünsborn


Mobil: 0177 719 78 59

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