Wandschmiererei in Olper Franziskus-Schule keine ernste Gefahr

Polizei eingeschaltet


Olpe. Eine Wandschmiererei in der St. Franziskus-Schule hat in der vergangenen Woche für Unruhe gesorgt – unnötigerweise, wie sich herausstellte. Die Polizei schätzte den in einer Toilette entdeckten Spruch „Amoklauf! Der Mittwoch, der kommt“ als nicht bedrohlich ein.


Im Vorfeld dieses Mittwochs, 26. Februar, war in der Jungentoilette der Schule eine Wandschmiererei aufgetaucht, die erst einmal beunruhigte und auf die Ankündigung einer Gewalttat schließen lassen konnte. Vor ein paar Tagen hatten Schüler dort den Wandspruch „Amoklauf! Der Mittwoch, der kommt“ entdeckt. Das bezog sich offensichtlich auf den 26. Februar und hatte bei Schülern wie Lehrern einige Besorgnis ausgelöst.
Polizei analysierte Situation
Als die Schulleitung von der Wandschmiererei Kenntnis bekommen hatte, informierte sie unverzüglich die Polizei. Diese analysierte die Situation und kam am Ende zu der fachlichen Einschätzung, dass es sich um keine ernsthafte Gefahrenlage handele.

Durch kriminalistische Erfahrungswerte liege die Wahrscheinlichkeit bei unter einem Prozent, dass sich die Drohung bewahrheite, erklärte Michael Klein von der Kreispolizeibehörde Olpe.
Beamte waren vor Ort
Schüler und Kollegium der Schule wurden von der Polizei entsprechend informiert und beruhigt. Der Unterricht fand deshalb am Mittwoch, 26. Februar, wie geplant und ohne Zwischenfälle statt. Die Polizei war an diesem Tag zudem vor Ort in der Schule mit mehreren Beamten präsent.

Die Schulleitung hatte darüber hinaus im Vorfeld des 26. Februar die Eltern in einem Newsletter über den Vorfall und die Lageeinschätzung der Polizei informiert. Das führte im Ergebnis dazu, dass nahezu alle Schüler zum Unterricht gekommen waren.
Beurteilung kaum allein zu treffen
Trägerin der Schule ist die Gesellschaft der Franziskanerinnen (GFO) in Olpe. GFO-Geschäftsführer Markus Feldmann betont: „Die richtige Beurteilung eines solchen Vorfalls ist kaum von der Schule alleine zu treffen. Wir wollen einerseits nicht unnötig beunruhigen, andererseits aber auch nicht unangemessen bagatellisieren. Deshalb haben wir sofort die Polizei eingeschaltet. Denn nur sie kann mit ihrer Erfahrung und ihren Untersuchungsmöglichkeiten die Lage am besten einschätzen.“
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