Wahlen und Jubiläen bei „Frauen helfen Frauen Olpe“

Vorstand freut sich über Unterstützung


Der Vorstand: (von links) Elisabeth Piroth (1. Vorsitzende), Michaela Maiworm (1. Stellv. Vorsitzende) und Carmen Decker (2. Stellv. Vorsitzende). von privat
Der Vorstand: (von links) Elisabeth Piroth (1. Vorsitzende), Michaela Maiworm (1. Stellv. Vorsitzende) und Carmen Decker (2. Stellv. Vorsitzende). © privat

Olpe. Während der Jahreshauptversammlung 2018 wurde Elisabeth Piroth als 1. Vorsitzende des Vereins „Frauen helfen Frauen Olpe e.V.“ wiedergewählt.


Damit besteht der Vorstand des Vereins weiterhin aus Carmen Decker (2. Stellv. Vorsitzende), Michaela Maiworm (1. Stellv. Vorsitzende) und Elisabeth Piroth (1. Vorsitzende).

Erstmals wurden während der Versammlung langjährige Mitgliedsfrauen geehrt. Von den Frauen, die dem Verein schon über 25 Jahre angehören und ihn somit unterstützen, waren Sabine Borchers, Gisela Lehwald und Stefanie Krämer anwesend.
Steigende Anerkennung
Die Jubilarinnen berichteten, wie der Verein sich über die Jahre entwickelt hat. Sie erwähnten, wie sich langsam und kontinuierlich die Akzeptanz durch die Bevölkerung im Kreis Olpe steigerte und damit die Anerkennung für die Arbeit von „Frauen helfen Frauen Olpe“ immer größer wurde. In weiten Teilen der Bevölkerung gebe es heute die Erkenntnis, dass es notwendig sei, sich auch weiterhin gegen Gewalt an Frauen und Kindern und für Gleichberechtigung einzusetzen.

Von Anfang an waren dies die Kernthemen der Frauen im Verein. Durch die Debatte „Me too“ und die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten sind diese erneut zu Recht im Fokus der Öffentlichkeit.

Dadurch gibt es mehr Unterstützung durch die Bevölkerung, ehrenamtliche Helfer (Beirat, Weihnachtsmarkt) und ehrenamtliche Gruppierungen (Pokerturnier, Golfturnier und viele Vereine) sowie lokale Unternehmen und private Spender, die die für den Verein lebensnotwendigen Spenden aufbringen. Diese sind sehr wichtig, da die Finanzierung des öffentlichen Auftrags des Vereins - das Betreiben von Frauenhaus und Frauenberatungsstelle - durch Landesfördermittel und Kreiszuschüsse nicht voll gedeckt wird.
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„Ca. 20 Prozent der benötigten Mittel werden vom Verein aus Mitgliedsbeiträgen, Bußgeldern und Spenden finanziert. Das klappt nicht jedes Jahr. Trotz des öffentlichen Auftrags hatten wir noch nie eine gesicherte Finanzierung, was eine wichtige Voraussetzung für den Fortbestand unserer Hilfsangebote wäre“, sagt Elisabeth Piroth.
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