Verfolgte Christen weltweit - Ausstellung in Sondern informiert
Anschließend in Wenden zu sehen
- Olpe, 07.07.2023
- Glaube & Religion
Sondern/Kreis Olpe. Die Ausstellung „Verfolgte Christen weltweit“ ist seit Freitag, 30. Juni, in Sondern zu sehen. Die Ausstellung erläutert in kurzen Texten maßgebliche Ursachen der Christenverfolgung, zeigt aber auch in eindrucksvollen Bildern, wie Christen trotz Verfolgung zum Glauben stehen und das kirchliche Leben in den jeweiligen Ländern blüht.

Das internationale Hilfswerk „Kirche in Not“ (international: ACN – Aid to the Church in Need) unterstützt die Kirche insbesondere dort, wo sie unter Verfolgung, Unterdrückung oder Armut leidet. Es fördert Projekte der Ortskirchen vor allem in den Ländern, in denen sich die Kirche finanziell nicht selbst tragen kann oder nur mit großen Schwierigkeiten.

Einige Staaten, in denen Christen besonders unter Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung leiden, wurden bei der Ausstellungseröffnung in einem Vortrag näher vorgestellt. Stefan Stein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit von „Kirche in Not“, trug bewegende Berichte über Tötungen und Folter aus den am meisten gefährdeten Ländern vor.
Die Ausstellungsreihe erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Pastoralen Raum Olpe-Drolshagen und der KAB-KCJ-Ketteler-Cardijn-Jugend. Die Ausstellung ist in Sondern noch bis zum 16. Juli zu sehen. Anschließend wird sie vom 17. bis 30. Juli im Caritas-Zentrum St. Josefsheim in Wenden gezeigt. Am Montag, 17. Juli, 16.30 Uhr, sie sie mit einer Messe eröffnet. Anschließend spricht Kaplan Emmanuel Jatau über die Situation der Christen in Nigeria. Weitere Stationen der Ausstellung sind Siegen, Schmallenberg und Bad Laasphe.
