Verdächtige Substanz, stechender Geruch: Einsatz an Sekundarschule Olpe

Schulgebäude geräumt


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Symbolfoto. von Nils Dinkel
Symbolfoto. © Nils Dinkel

Olpe. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind am Freitag, 16. Januar, gegen 11.45 Uhr wegen eines verdächtigen Stoffes und eines beißenden Geruchs zur Sekundarschule Olpe alarmiert worden.


Update von 17.30 Uhr:

Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelte es sich bei der Substanz um Pfefferspray. Die Polizei prüft nun, wie das Spray in die Schule gelangt ist. Das berichtete die Kreispolizeibehörde Olpe am Freitag um 17.15 Uhr.

Dabei wird ausdrücklich betont: Pfefferspray darf in Deutschland nur als Tierabwehrspray verkauft und nur zu diesem Zweck oder in Notwehr eingesetzt werden. Der Einsatz von Pfefferspray nur zum Spaß ist verboten, wird von der Polizei konsequent verfolgt und zieht in der Regel strafrechtliche Konsequenzen nach sich.

Ursprungsbericht von 16.20 Uhr:

In der Schule war eine verdächtige Substanz entdeckt und ein stechender Geruch wahrgenommen worden. 20 Kinder und zwei Hausmeister klagten über Atembeschwerden. Das Gebäude wurde vorsorglich geräumt. Die Freiwillige Feuerwehr Olpe hat mit einem Messgerät die Räume kontrolliert und anschließend gelüftet.

Die beiden Hausmeister und zwei Kinder konnten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden, die anderen 18 Kinder wurden zur Untersuchung in die Kinderklinik Siegen gebracht.

Um zu prüfen, um welche Substanz es sich handelt, hat die Polizei Proben genommen. Nach unbestätigten Angaben könnte Pfefferspray versprüht worden sein.

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