Update: Verdächtige Flüssigkeit - Polizeigebäude in Olpe geräumt
Substanz erwies sich als gefahrlos
- Olpe, 26.04.2023
- Blaulicht
- Von Wolfgang Schneider
Olpe. Das Gebäude der Kreispolizeibehörde in Olpe ist am Mittwochnachmittag, 26. April, vorsorglich geräumt worden. Grund ist ein Gefäß mit einer verdächtigen Flüssigkeit. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um die Flüssigkeit zu bergen und zu untersuchen.




Update von 17 Uhr:
Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, war eine Seniorin gegen 15.10 Uhr in der Polizeiwache Olpe erschienen und hatte eine Kunststoffflasche mit der Kennzeichnung „Explosionsgefährlich“ abgegeben. Die Flasche war von der Seniorin offenbar bei Aufräumarbeiten gefunden worden und mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllt.

Das Polizeidienstgebäude wurde daraufhin nach Rücksprache mit der Feuerwehr zunächst geräumt. Nach eingehender Untersuchung konnte jedoch festgestellt werden, dass es sich bei der Flüssigkeit um eine gefahrlose Substanz handelte. Die Räumung des Dienstgebäudes und die zwischenzeitig eingerichtete Sperrung der Kortemickestraße wurden gegen 16.40 Uhr wieder aufgehoben.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Die Einsatzfähigkeit der Kreispolizeibehörde Olpe und die Erreichbarkeit des Notrufes waren zu jeder Zeit gewährleistet.
Ursprünglicher Bericht von 16 Uhr:
Wie Polizeipressesprecher Thorsten Scheen auf Anfrage von LokalP,lus berichtete, sei eine ältere Dame am Nachmittag zur Polizeiwache an der Kortemickestraße gekommen, um ein Gefäß mit einer unbekannten Flüssigkeit abzugeben, den sie offenbar irgendwo gefunden hatte.
Da nicht klar war, ob es sich dabei um eine explosive oder leicht brennbare Flüssigkeit bzw. eine giftige Chemikalie handelt, wurde das ganze Polizeigebäude gegen 15.30 Uhr vorsorglich geräumt und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach draußen geschickt.
Die Olper Feuerwehr ist aktuell (Stand 16 Uhr) im Einsatz, um die Flüssihgkeit zu untersuchen und das Gefäß aus dem Gebäude zu bringen. Durch den Einsatz kommt es auf der Kortemicke- und der Martinstraße zu Verkehrsbehinderungen.
