Update: Tödlicher Frontalcrash auf der B 55 – Polizei sucht Zeugen
Gutachter ermittelt
- Olpe, 11.12.2025
- Blaulicht
- Von Nils Dinkel
Oberveischede. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 55 zwischen Oberveischede und Bruchhausen am Sonntagabend, 30. November, gibt es weiterhin keine neuen Erkenntnisse zur Unfallursache. Das bestätigte Polizei-Pressesprecher Thorsten Scheen am Mittwoch, 10. Dezember, auf Nachfrage von LokalPlus. Ein 58-Jähriger aus dem Raum Wiesbaden kam bei dem Unfall ums Leben, vier weitere Menschen verletzten sich schwer.
Update von Donnerstag, 11. Dezember:
Das Verkehrskommissariat sucht weitere Zeugen des Unfalls. Von besonderer Bedeutung können hierbei auch Beobachtungen sein, die das Fahrverhalten der Unfallbeteiligten vor dem Unfall beschreiben. So befand sich unter anderem ein Mann am Unfallort, der gegenüber anderen Zeugen Angaben zum Fahrverhalten des beteiligten Range Rover-Fahrers machte.
Als die Polizei am Unfallort ankam, befand sich dieser Zeuge jedoch nicht mehr vor Ort. Eine Kontaktaufnahme mit dem Verkehrskommissariat ist per Tel. 0 27 61/92 69 41 30 (Polizeihauptkommissar Rüthing) möglich.
Ursprünglicher Artikel von Mittwoch, 10. Dezember:
Ein externer Unfallgutachter ist laut Polizei-Pressesprecher Thorsten Scheen eingeschaltet worden und hat seine Arbeit aufgenommen. Er soll das Geschehen rekonstruieren.
„Bis es hier Ergebnisse gibt, wird es noch dauern. Daher können noch keine Angaben zur Unfallursache gemacht werden“, so Scheen. Auch zur Frage, warum der 30-jährige Fahrer in den Gegenverkehr geraten war, gebe es bislang keine gesicherten Erkenntnisse.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 30. November, gegen 17.40 Uhr auf der B 55. Ein 30-jähriger Autofahrer geriet aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Kleinbus zusammen. Im Kleinbus saßen drei Personen: eine 50-jährige Fahrerin, ihr 18-jähriger Sohn und ihr 58-jähriger Ehemann – der Mann starb noch an der Unfallstelle.
Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin (beide 30) sowie Mutter und Sohn im Kleinbus kamen schwer verletzt in verschiedene Kliniken. Die Bundesstraße war für die umfangreiche Unfallaufnahme – unterstützt durch ein spezialisiertes Team der Polizei Dortmund – rund acht Stunden voll gesperrt und erst gegen 1.50 Uhr wieder freigegeben.
Rettungshubschrauber, Feuerwehr, Rettungsdienst und zahlreiche Polizeikräfte waren im Einsatz.