Update: Lkw reißt Baustellen-Fahrzeuge mit – A45 nach Unfall wieder frei

Stundenlange Vollsperrung zwischen Freudenberg und Kreuz Olpe-Süd


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Auf der A45 ist es zwischen den Anschlussstellen Freudenberg und dem Kreuz Olpe-Süd zu einem Lkw-Unfall gekommen. Die Fahrbahn in Richtung Dortmund ist derzeit voll gesperrt. von Kai Osthoff
Auf der A45 ist es zwischen den Anschlussstellen Freudenberg und dem Kreuz Olpe-Süd zu einem Lkw-Unfall gekommen. Die Fahrbahn in Richtung Dortmund ist derzeit voll gesperrt. © Kai Osthoff

Olpe/Freudenberg. Nach dem schweren Lkw-Unfall auf der A45 am Samstagmorgen, 19. September, kurz vor dem Kreuz Olpe-Süd ist die Fahrbahn mittlerweile wieder für den Verkehr freigegeben.


Update von 18 Uhr:

Das bestätigt die Autobahn-Polizeiwache in Freudenberg. Seit dem frühem Morgen war die Richtungsfahrbahn Dortmund zwischen den Anschlussstellen Freudenberg und Kreuz Olpe-Süd wegen des Unfalls vollgesperrt. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich in Freudenberg von der Autobahn abgeleitet. Seit circa 17 Uhr ist der Abschnitt nun wieder befahrbar.

Ursprünglicher Artikel von 10.40 Uhr:

Nach einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen und mehreren Fahrzeugen kommt es aktuell auf der A45 zu einer Vollsperrung. Betroffen ist die Richtungsfahrbahn Dortmund zwischen den Anschlussstellen Freudenberg und Kreuz Olpe-Süd. Der Verkehr aus Richtung Siegen wird mittlerweile ab Freudenberg von der Autobahn abgeleitet.

Unfall mitten im Baustellenbereich

Da sich der Unfall mitten im Baustellenbereich ereignete, hatten auch die Abschleppfahrzeuge ihre Probleme durchzukommen. Die Feuerwehr-Einheiten aus Alchen, Freudenberg, Büschergrund, Heuslingen und Lindenberg konnten die Einsatzstelle noch erreichen, nachdem sie um kurz vor 7 Uhr mit dem Einsatzstichwort ABC 2 zusammen mit Rettungsdienst und Autobahnpolizei auf die A45 gerufen wurden. Auch die Einheit Wenden-Gerlingen war mit auf die Autobahn gerufen worden und kam über die Richtungsfahrbahn Siegen angerollt.

Wie die Autobahnpolizei vor Ort erklärte, war gegen 6.55 Uhr ein 33-jähriger Lkw-Fahrer aus den Niederlanden in Richtung Dortmund unterwegs gewesen. Aufgrund von Asphaltierarbeiten und der Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen hatten Arbeiter einer Firma für Straßenunterhaltung den rechten Fahrstreifen eingezogen, sprich mit Pylonen bestückt. Planmäßig sollte der Verkehr also über den linken Fahrstreifen einspurig durch die Baustelle geführt werden.

Fahrer und Beifahrer leicht verletzt

Dies klappte auch weitestgehend. Ein Fahrer eines Lastwagens zog nach links rüber, der dahinterfahrende 33-Jährige erkannte die Situation nach Auskunft der Autobahnpolizei zu spät und prallte auf einen Sicherungsanhänger, der sich hinter dem dort abgestellten Lastwagen der Baufirma befand. Ein weiteres abgestelltes Fahrzeug wurde ebenfalls getroffen und durch die Wucht des Aufpralls in die Böschung geschleudert.

Der Lastwagen des 33-Jährigen kippte mit der Zugmaschine ebenfalls in die Böschung und kam halb auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der Fahrer sowie sein Beifahrer wurden zwar bei dem Unfall leicht verletzt, verweigerten beim Rettungsdienst während der Untersuchung jedoch einen Transport ins Krankenhaus.

Lkw-Fahrer filmen Unfall – und müssen Strafe zahlen

Die Feuerwehr öffnete ein Fahrzeug mit hydraulischem Gerät, da es dort nach einer unbekannten Flüssigkeit roch. Diese stellte sich am Ende als Farbe bzw. Verdünnung heraus. Zu diesem Zeitpunkt war die Fahrbahn Dortmund komplett gesperrt worden. Es bildete sich ein knapp vier Kilometer langer Stau.

Als der Verkehr dann wieder einspurig lief, um die Abschlepper an die Unfallstelle zu bringen, nutzten mehrere Lkw-Fahrer dies, um mit dem Handy in der Hand während der Fahrt zu filmen. Drei Lkw wurden rausgezogen. Die Fahrer mussten rund 128 Euro Strafe zahlen und erhielten für dieses Vergehen einen Punkt in Flensburg.

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