Über 100 Franziskus-Musiker begeistern mit stimmungsvollem Adventskonzert

Drei Chöre sorgen für besondere Momente


Impressionen vom Adventskonzert der St.-Franziskus-Schule. von privat
Impressionen vom Adventskonzert der St.-Franziskus-Schule. © privat

Olpe. Warmes Rot taucht den Altarraum in festliches Licht. 45 Musiker sitzen mit ihren Instrumenten bereit, die Blicke auf ihre Dirigentin gerichtet. Dann hebt Anne Dettmer den Taktstock – und die ersten Klänge von „Tochter Zion“ erfüllen die St.-Marien-Kirche: einladend, kraftvoll, feierlich. Die Zuhörer und Zuhörerinnen auf den Bänken halten inne. Das Adventskonzert der St.-Franziskus-Schule beginnt.


Über hundert Mitwirkende aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q1 betreten an diesem Abend die Bühne, den der Vokalkurs der Q1 „Happy X-mas“ eröffnet. Der Unterstufenchor präsentiert mit „Snowman“ seine klaren, engelsgleichen Stimmen.

Daraufhin folgt eine Premiere für das seit Jahren etablierte und beliebte Adventskonzert der Schule: Denn als sich auch der Oberstufenchor zu den beiden anderen Chören auf die Bühne begibt, präsentieren alle gemeinsam „Josef, Lieber Josef mein“. Der vereinte Klang von über 70 Stimmen erfüllt den Kirchenraum mit einer Intensität, die unter die Haut geht.

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Impressionen vom Adventskonzert der St.-Franziskus-Schule.

Dass an diesem Abend auch mitgewippt wird, dafür sorgt die Brass Band. Unter der Leitung von Sebastian Schmidt bringt das Bläserensemble mit rockig-poppigen Weihnachtsliedern wie „Rudolph, the Red-nosed Reindeer“ Schwung in die Kirche. Doch die Gruppe kann auch anders: Mit „And So It Goes“ von Billy Joel, einem ruhigen Choral, zeigt die Bläsertruppe ihre gefühlvolle Seite – und beweist, dass sie die ganze Bandbreite musikalischer Emotionen beherrscht.

Und es wird still, als Johannes Krursel aus der Q1 „Pavane pour Bowine“ am Klavier spielt: feinfühlig, konzentriert, mit einer Musikalität, die zum Innehalten einlädt.

Sein Spiel verbindet sich anschließend wieder mit der beeindruckenden Klangkraft des Schulorchesters, das auch im weiteren Verlauf des Abends für Überraschungen sorgt. So etwa bei der Interpretation von „The Polar Express“, bei der das Publikum den pfeifenden Zug inmitten klirrender Kälte förmlich an sich vorbeifahren sieht.

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Impressionen vom Adventskonzert der St.-Franziskus-Schule.

Dass die Atmosphäre so intensiv wirkt, ist vor allem der Technik-AG unter der Leitung von Martin Berens zu verdanken. Das engagierte Team taucht die Kirche in ein Farbenspiel aus rot, blau und grün – jede Stimmung bekommt ihr eigenes Licht.

Den krönenden Abschluss bildet das gemeinsame Singen von „Macht hoch die Tür“. Alle Mitwirkenden vereinen sich im Altarraum, das Publikum stimmt ein. Es ist der Moment, in dem spürbar wird, worum es an diesem Abend wirklich geht: Kinder und junge Erwachsene, die über sich hinauswachsen. Die zeigen, dass Musik mehr kann als unterhalten – sie schafft Gemeinschaft, weckt Gefühle, verbindet.

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