Start in die 49. Muggelkirmes-Kampagne

14-köpfiges Planungsteam beginnt mit den Vorbereitungen


Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das 14-köpfige Planungs-Team freut sich auf die 49. Muggelkirmes. von Martin Telsnig
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das 14-köpfige Planungs-Team freut sich auf die 49. Muggelkirmes. © Martin Telsnig

Olpe. Am dritten Sonntag im September soll die 49. Muggelkirmes stattfinden. In der Jahnhütte formierte sich das aktuelle Leitungsteam für den Start in die Vorbereitung. Der Zeitplan für die diesjährige Muggelkirmes-Kampagne war schnell festgelegt. Am Sonntag, 18. September, wird die Kirmes rund um die St.-Martinus-Kirche stattfinden.


14 Mitglieder umfasst das Planungs-Team. Dieses besteht aus Manuel Cordes, Wolfgang Cürten, Matthias Cürten, Alfred Feldmann, Wolfgang Hesse, Vikar Michael Kammradt, Joachim Melcher, Ines Neuhaus, Michael Scheffel, Marie-Christin Stein, Martin Telsnig und Raphaele Voß.

Nicki Schmidt und Martin Immekus wurden zum Sprecherduo ernannt. Ausgeschieden sind nach langjähriger Tätigkeit Verena Kullick und Eduard Köster.

Familiengottesdienst soll bleiben

Wie wird es nach zwei Corona-Muggelfesten weitergehen? Diese Frage war nicht ganz einfach zu beantworten. Auch in den zurückliegenden Corona-Jahren konnte die Kirmes stattfinden. Anders, zurückhaltender und mit viel Vorsicht.

Eine sehr positive Erfahrung soll aus den beiden Jahren übernommen werden: Der Familiengottesdienst auf dem Marktplatz. Das erfordert bei einer hoffentlich wieder „normalen“ Kirmes mit mehr als 100 Ständen und Programmpunkten dann doch eine besondere Organisation.

Erst Messe, dann Frühschoppenkonzert

„Da sind wir aber optimistisch. Das müsste sich bei guter Aufbauplanung eigentlich machen lassen“, so Cheftechniker Martin Telsnig. Sofort nach der Messe wird um 12 Uhr das Frühschoppenkonzert beginnen und die Kirmes nimmt ihren hoffentlich fröhlich-festlichen Lauf.

Ganz wichtig und mehr als charakteristisch sind die Spielstände für Kinder. Im vergangenen Jahr gab es genau zwei davon. „In diesem Jahr streben wir wieder eine komplette Spielstraße an“, so Ines Neuhaus. „Wir wollen an der Kirche beginnen und beim Lorenz-Jaeger-Haus enden“, so Neuhaus.

Und genau da wird es eine weitere Neuerung geben. Die Kinderbühne, die bisher im unteren Teil der Frankfurter Straße angesiedelt war, rückt hoch zur Volksbank. Das Team des Jugendzentrums übernimmt die Organisation des kompletten Programms.

Anlaufstelle „Muggelbüro“ für spontane Teilnehmer

Die Showbühne auf dem Marktplatz behält ihren Platz in der Mitte der Kirmes. Das „Muggelbüro“ im Lorenz-Jaeger-Haus wird am Montag, 5. September, eröffnet und ist dann zwei Wochen lang täglich im Betrieb. Eine bewährte Anlaufstelle für alle, die mitmachen wollen.

Ein wichtiger Aspekt der Muggelkirmes ist die Verwendung des Erlöses. Nach dem Kirmes-Motto „Verlässliche Freunde sein“ wurden seit 1976 immer kirchliche Projekt der Entwicklungshilfe gefördert. Zielregionen waren und sind Brasilien, Zentralafrika und die Modellmaßnahme „Aufblühende Küste“ in Südindien.

Spenden gehen in Richtung Äquator

„Ja, die Lage in der Ukraine ist beängstigend. Aber wir wollen unseren Verpflichtungen gegenüber den Süd-Ländern nachkommen“, so Wolfgang Hesse. Gemeinsam mit Michael Scheffel will er in diesem Jahr die Informationen zu den Muggelprojekten noch ausbauen.

„Wir hören schon jetzt, dass besonders in Afrika die Not fast wöchentlich wächst. Die Ursache von Hungerkatastrophen liegt auch im Krieg Russlands begründet“, so Michael Scheffel.

Muggelkirmes

Die Muggelkirmes ist die äußere Feier der Weihe der St.-Martinus-Kirche. Deshalb findet sie am Gedenktag der Kirchweihe am dritten Sonntag im September statt.

Die Kirmes wird von vielen Verbänden, Gruppen und ehrenamtlichen Einzelpersonen umgesetzt. Die Verantwortung übernimmt ein Leitungsteam, das sich in jedem Jahr neu zusammenfindet.

Artikel teilen: