Städtisches Gymnasium Olpe mit zwei Chören erfolgreich
Silbermedaille bei „Jugend sing“
- Olpe, 06.05.2026
- Kultur , Schule & Bildung
Olpe. Als einzige Schule aus dem Kreis Olpe war das Städtische Gymnasium Olpe mit zwei Chören beim Wettbewerb „Jugend singt“ der Chorjugend NRW vertreten. Unter der etablierten Leitung von Gisela Ries-Sudowe zeigten beide Chöre eine großartige Leistung und erzielten mit der Silbermedaille ein hervorragendes Ergebnis.

Der Unterstufenchor aus dem Jahrgang 6, der im Rahmen des regulären Musikunterrichts mit dem Schwerpunkt Chorsingen arbeitet, überzeugte mit einem abwechslungsreichen Programm.

Die jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten unter anderem „All Things Bright and Beautiful“ von John Rutter in einer zweistimmigen Fassung und den eher selten aufgeführten Kanon „Willkommen, lieber, schöner Mai“ von Franz Schubert, der sowohl in Moll als auch in Dur a cappella dargeboten wurde.
Moderne Akzente setzten sie mit „Cover Me in Sunshine“ von Pink und „Feuerwerk“ von Wincent Weiss. Besonders hervorzuheben waren die klare Textverständlichkeit und die gelungenen dynamischen Abstufungen, die den Vortrag der Chorgruppe lebendig und ausdrucksstark machten.

Die zweite Chorgruppe setzte sich aus Schülerinnen und Schülern des Projekt- und IV-Kurses der Jahrgangsstufe Q1 sowie der Schulchor-AG zusammen. Auch sie beeindruckten mit einer großen stilistischen Bandbreite. So brachten sie „If You Want to Sing Out“ im A-cappella-Arrangement von Oliver Gies zu Gehör.

Mit „Like a Singing Bird“ von Bob Chilcott für vierstimmigen Chor und Oberstimmen bewiesen sie ihre stimmliche Präzision, insbesondere durch saubere Intonation und eine gelungene Phrasierung. Bei „The Rhythm of Life“ im Arrangement von Richard Barnes punkteten sie erneut durch eine besonders gute Textverständlichkeit und einen großen Tonumfang.

Neben den musikalischen Beiträgen bot der Tag den Teilnehmenden auch abseits der Bühne vielfältige Eindrücke. Die Teilnahme am Wettbewerb und der gemeinsam erlebte Tag stärkten nicht nur die musikalischen Fähigkeiten, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Chöre nachhaltig.



