SGO-Schülerin von Treffen junger Autoren in Berlin begeistert

Literatur-Wettbewerb


Sarah Stemper vom Städtischen Gymnasium Olpe war in Berlin beim Treffen junger Autoren. von privat
Sarah Stemper vom Städtischen Gymnasium Olpe war in Berlin beim Treffen junger Autoren. © privat

Olpe/Berlin. Die SGO-Schülerin Sarah Stemper hat jetzt am Treffen junger Autoren in Berlin teilgenommen. Schreiben ist ihr Hobby. Den Tipp, mit ihren Texten auch an Wettbewerben teilzunehmen, erhielt Sarah von ihrer Lehrerin.


Nach kurzer Recherche stand für die Schülerin fest, dass sie sich auch für das Treffen junger Autoren bewerben möchte.

„Ich habe mir in Berlin ganz viele Notizen gemacht, die muss ich erst einmal verarbeiten“, berichtet Sarah Stemper über ihre nächsten Vorhaben. Und wenn die 18-Jährige über Vorhaben spricht, dann sind das Texte und Gedichte, in denen sie ihre Erfahrungen verarbeitet. Dass sie erst kürzlich am Treffen junger Autoren in Berlin teilgenommen hat, hält die Schülerin jedoch nicht davon ab, sich gleich wieder in neue Arbeit zu stürzen: „Ich habe mich schon wieder beworben“.
Wettbewerb wird gefördert
Seit den 1980er Jahren bietet dieser Wettbewerb ein Forum für alle, die sich mit ihren selbst geschriebenen Texten ausdrücken und weiterentwickeln möchten. Der Wettbewerb findet jährlich statt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Eine namhafte Jury wählt in mehreren Stufen aus den vielen Einsendungen die Texte aus, die besonders kreativ und überzeugend sind. Sarah reichte insgesamt acht Gedichte ein, sechs wurden nominiert. Und damit hatte die Schülerin die Möglichkeit, an dem fünftägigen Treffen in Berlin teilzunehmen.
Austausch mit anderen Schreibern
„Man steckte fünf Tage in dieser Blase drin“, beschreibt Sarah die Erfahrung, sich mit weiteren 20 jungen Menschen über Literatur und Sprache auszutauschen, Texte zu produzieren und zu bearbeiten. Workshops zu unterschiedlichen Themen wurden angeboten, ganz neue Angebote gemacht.

Textwerkstätten, poetry slam, Sprechtraining, Prosa-Lyrik – das Treffen gibt die Möglichkeit, interdisziplinär zu arbeiten und „mal über den Tellerrand hinaus zu sehen“, so Sarah weiter. Auch das Bühnenprogramm für den Abschlussabend entwickelten die Teilnehmer selbst.
Viel Motivation
Vor einem großen Publikum lesen die jungen Preisträger ausgewählte Texte im Haus der Berliner Festspiele vor – auch das war für Sarah eine ganz neue Erfahrung. Trotz etwas Wettbewerbsdruck einiger Teilnehmer nimmt Sarah viel Motivation aus den Tagen in Berlin mit.

Autoren, Juroren und Koordinatoren haben ihr das Gefühl gegeben, „mal was zu machen, an sich zu glauben“. So versuchte sich die Schülerin auch an Dingen, „die man sonst nicht so macht“. Für Sarah bedeutet das auch, nach Absagen und kleinen Rückschlägen durchzuhalten und weiterzumachen.

Beiträge für den Bundeswettbewerb für junge Lyrik hat Sarah bereits produziert. Wenn man Sarah dagegen dabei beobachtet, wie sie mit Sachtexten arbeitet, liegt das an Sarahs anderer Tätigkeit: Sie bereitet sich auf das Abitur am Städtischen Gymnasium Olpe im nächsten Jahr vor.
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