Serviceleistungen der Kreisstadt Olpe stehen eingeschränkt zur Verfügung

Statement des Bürgermeisters


Bürgermeister Peter Weber arbeitet in seinem Büro mittels der installierten Notfallinfrastruktur von © Kreisstadt Olpe
Bürgermeister Peter Weber arbeitet in seinem Büro mittels der installierten Notfallinfrastruktur © © Kreisstadt Olpe

Olpe. Nach der Cyber-Attacke auf den zentralen IT-Dienstleister SIT NRW ist die Kreisstadt Olpe, ebenso wie weitere Kommunen und Kreise in Nordrhein-Westfalen, weiterhin in ihrer Handlungsfähigkeit und den zur Verfügung stehenden Kontaktmöglichkeiten eingeschränkt.


Bürgermeister Peter Weber: „Die SIT sowie alle betroffenen Städte, Gemeinde und Kreise arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Systeme. Mittels einer Notfallinfrastruktur sind wir bei der Olper Stadtverwaltung in der Lage, zumindest einen Teil unserer Serviceleistungen anzubieten.“

Er bittet die Bürger um Verständnis für diese besondere Situation. „Bedauerlicherweise müssen wir davon ausgehen, dass einige Dienste auch in den kommenden Wochen gar nicht oder nur in abgewandelter Form zur Verfügung stehen“, so der Bürgermeister.

Abbuchungen verspäten sich

Derzeit sei beispielsweise die Ausstellung von Sterbe- und Geburtsurkunden nicht möglich. Auch neue Termine für standesamtliche Trauungen können aktuell nicht vergeben werden, Ebenso werden sich die normalerweise für Mittwoch, 15. November, anstehenden Abbuchungen der Grundbesitzangaben, unter anderem Grundsteuer, Abfall- und Abwassergebühren, aufgrund des Cyberangriffs verspäten.

Die gegenwärtig möglichen Dienstleistungen ebenso wie die Kontaktdaten von Ansprechpersonen können auf der eingerichteten Notfall-Homepage der Kreisstadt Olpe unter http://olpe-stadt.de/ abgerufen werden.

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