Olper Projekt „House of Learning“ gewinnt KfW-Award

Kategorie „Digitale Bildung“


House of Learning am Städtischen Gymnasium Olpe. von KfW-Award
House of Learning am Städtischen Gymnasium Olpe. © KfW-Award

Olpe/Berlin. Der Klimawandel, die Digitalisierung und der demografische Wandel stellen die Kommunen vor enorme Herausforderungen. Um nachhaltige und zukunftsweisende Projekte in Städten und Gemeinden ins Rampenlicht zu stellen, hat die KfW den neuen KfW Award Leben ausgerufen. Zu den Preisträgern in der Kategorie „Digitale Bildung“ gehört das „House of Learning“ am Städtischen Gymnasium Olpe.


Es ist einer von zehn Preisträgern, die ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro erhalten. Die feierliche Preisübergabe erfolgte in Anwesenheit von ca. 800 Vertretern von Städten und Gemeinden beim Deutschen Kommunalkongress in Berlin.

Die Preisträger der Kategorie Digitale Bildung bei der Preisverleihung in Berlin. von KfW-Award
Die Preisträger der Kategorie Digitale Bildung bei der Preisverleihung in Berlin. © KfW-Award

Um neue, digitale Formate im Schulunterricht, schwerpunktmäßig im MINT Bereich, zu entwickeln und auszuprobieren, kooperieren Kreis und Stadt Olpe beim House of Learning mit der Universität Siegen. Ein digital voll ausgestatteter Klassenraum mit verschiedenen Endgeräten, VR-Brillen und Kamerasystemen in den Räumlichkeiten des Städtischen Gymnasiums Olpe ermöglicht es, digitale Methoden im geschützten Raum zu testen.

Lehrkräfte erhalten Feedback der Wissenschaftler und eignen sich somit einen souveränen Umgang mit digitalen Lehrmethoden an. Erfahrene und angehende Lehrkräfte, Lernende und Wissenschaftler profitieren vom engmaschigen Austausch gleichermaßen.

Studierende der Uni Siegen besuchen regelmäßig den Unterricht in Olpe. von KfW-Award
Studierende der Uni Siegen besuchen regelmäßig den Unterricht in Olpe. © KfW-Award

In der Begründung der Jury heißt es: „Das Projekt verbindet auf hervorragende Weise Wissenschaft und Praxis im Bereich der Unterrichtsentwicklung und ermöglicht es Lehrkräften, unterstützt von Lehramtsstudierenden, neue Konzepte für den digitalen Unterricht zu erproben und zugleich ein Feedback von der wissenschaftlichen Begleitung zu bekommen. Das Projekt ermöglicht es, neue Wege beim Unterrichten in der Kultur der Digitalität auszuprobieren und beinhaltet gleichzeitig eine gelebte Fehlerkultur.“

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