Olpe begrüßt Gäste aus der französischen Partnerstadt Gif-sur-Yvette

Neue Impulse für Städtepartnerschaft


Die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Nadine Schott (Gif-sur-Yvette, 4.v.l.) und Martin Dietzmann (Olpe, 4.v.r.) bei der Verabschiedung durch Bürgermeister Peter Weber (Mitte) und Delegierte beider Städte. von privat
Die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Nadine Schott (Gif-sur-Yvette, 4.v.l.) und Martin Dietzmann (Olpe, 4.v.r.) bei der Verabschiedung durch Bürgermeister Peter Weber (Mitte) und Delegierte beider Städte. © privat

Olpe. Als die 20-köpfige Delegation aus Gif-sur-Yvette am vergangen Freitag, 27. April, in Olpe eintraf, machte sich schnell das Gefühl breit, gute alte Bekannte zu treffen. Aber diese Begegnung sollte mehr sein, als die sonst üblichen Freundschaftsbesuche beider Seiten.


Mit angereist waren diesmal auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, um gemeinsam mit ihren deutschen Kollegen Ideen auszutauschen, die der im Jahr 2001 besiegelten Städtepartnerschaft neue Impulse für einen noch breiteren und stabileren Austausch geben.

Dazu fand am Samstagmorgen, 28. April, eine Konferenz im Olper Rathaus statt, bei der schnell klar wurde, dass die großen Gemeinsamkeiten beider Städte - neben dem regelmäßigen stattfindenden Schüleraustausch des Städtischen Gymnasiums Olpe und dessen französischer Partnerschule - in Kunst, Kultur und Sport liegen. Beide Städte haben zahlreiche Musik- und Sportvereine und in beiden finden regelmäßige Kunstausstellungen statt.
Großes Potential für Ausweitung
Hier sahen die Konferenzteilnehmer das größte Potential, die Brücke zwischen den Städten auszuweiten. Wurde die Städtepartnerschaft bislang hauptsächlich ehrenamtlich zu dem gemacht, was sie heute ist, soll zukünftig auch eine engere Bindung der Verwaltungen entstehen, um die ehrenamtlichen Akteure aus Gif-sur-Yvette und Olpe zu unterstützen.

Beflügelt durch den konstruktiven Austausch des Vormittags gestaltete sich der Rest des Samstags mit Besichtigungstouren und einer zünftigen Scheunenparty in Rehringhausen. Am Sonntagmorgen stand noch die Ausstellung „Der Erste Weltkrieg in 3D“ auf dem Programm, bevor es für die Gäste nach einem Imbiss wieder Richtung Heimat ging.
Artikel teilen: