„Olpe Aktiv“ verzeichnet starke Fortschritte im Online-Marketing

Jahreshauptversammlung


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Der Vorstand von „Olpe Aktiv“. von Sigrid Mynar
Der Vorstand von „Olpe Aktiv“. © Sigrid Mynar

Olpe. Neue Räumlichkeiten, Vorstandswahlen und die Auswirkungen von Corona auf Art und Umfang der Vereinsarbeit von Olpe Aktiv waren zentrale Themen der Jahreshauptversammlung am Montagabend, 17. August, in der Olper Stadthalle. Der Vorsitzende Peter Enders konnte rund 30 Vereinsmitglieder im „Großen Saal“ begrüßen.


In üblicher Form wurden die Regularien abgearbeitet. Der Jahresabschluss 2019 und die Finanzplanung für das laufende Jahr boten wenig Überraschendes. Einsparungen, die durch den Wegfall größerer Veranstaltungen in diesem Jahr zu verzeichnen sind, sollen in Sondermaßnahmen investiert werden.

Als Beispiel nannte Geschäftsführerin Klarissa Hoffmann das Erneuern der Begrüßungsschilder an den Stadt- und Ortseingängen. Ebenso die Befestigung der Weihnachtsbeleuchtung, die in der letzten Saison Unfallrisiken gezeigt habe.
Fortschritte in Onlinemarketing und Social Media
Stolz schilderte sie die Onlinemarketing und Social Media Fortschritte, die vor allem die stellvertretende Amtsleiterin Silke Niederschlag voran gebracht habe. Und in Sachen Tourismus sei der neue Mitarbeiter Raphael Jürgens eine kompetente Ergänzung für das Team. „Ein qualifizierter und erfahrener Touristiker“, so Peter Enders. Er stellte in diesem Kontext noch einmal die Synergien heraus, die sich durch die Zusammenlegung von Stadtmarketing, Tourismus und Kulturabteilung sowie durch die marktplatznahen neuen Räumlichkeiten ergeben hätten.
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„Olpe Aktiv“ verzeichnet starke Fortschritte im Online-Marketing
Freie Ressourcen wolle man für schon angedachte Projekte und neue Ideen nutzen. Dazu zählt auch die organisatorische Aufrüstung des Stadtmarketingvereins, durch den Aufbau von Arbeitskreisen, die gezielt neue Projekte und Ideen entwickeln sollen. Um Ideen bat auch Klarissa Hoffmann. „Man muss nicht immer das Rad neu erfinden. Wenn Sie also Kenntnis von gelungenen Aktionen oder Veranstaltungen andernorts haben, lassen Sie es uns bitte wissen“, so ihr mehrfacher Appell.
Anpassung der Mitgliedsbeiträge
Eine Neuerung für die Mitglieder soll die Anpassung der Mitgliedsbeiträge sein. „Nicht alle profitieren gleichermaßen von unseren Aktivitäten, das soll sich auch in den Beiträgen niederschlagen“, erklärte der Vorsitzende die Maßnahme. Auch die Harmonisierung verbindlicher Öffnungszeiten der Einzelhändler an Samstagen sei ein Thema, das in kommender Zeit aufgegriffen werden soll.

Durch die Covid-Pandemie sei noch offen, in welcher Form der Weihnachtsmarkt durchführbar sei. Möglicherweise könne man die bewährten Akteure dazu bewegen, ihre Stände in der Stadt zu positionieren, eventuell an mehreren Wochenenden. Eine baldige Abfrage soll die Entscheidung bringen. Ebenso muss die kulinarische Wanderung am 13. September angepasst werden. Interessierte können die Streckenführung und ein Lunchpaket bei Olpe Aktiv erwerben, Bewirtungen vor Ort müssen entfallen.
Peter Enders regt Nachfolge-Suche an
Die Wahl des Vorstands und die Wahl weiterer Beisitzer waren schnell abgehandelt. Peter Enders wurde erneut einstimmig für drei Jahre in seinem Amt bestätigt, wies aber darauf hin, dass man sich Gedanken um seine Nachfolge machen müsse.

Die bisherigen Beisitzer wurden, bis auf die Ausscheidenden Katja Bruse-Albus und Georg Spielmann, im Block einstimmig wiedergewählt. Im Hinblick auf die Arbeitskreise wird der Vorstand um vier Sitze erweitert. Neue Beisitzer sind: Ramona Olberts, Mareen Hoffmann, Ulf Ullenboom, Marcus Meyer, Daniel Siebert und Rainer Eiden.
Smart Cities soll vorangetrieben werden
Danach kam Lea Hartmann, Smart City-Managerin der Stadt Olpe, zu Wort: Die gemeinsame Bewerbung um das millionenschwere Förderprogramm sei den Städten Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Soest und Olpe gelungen. „Smart Cities zeichnet eine integrierte Stadtentwicklung aus, die Aspekte der Digitalisierung berücksichtigt und nachhaltig gedacht ist, ökologisch, ökonomisch und sozial“, beschrieb sie und „an den Bedürfnissen der Bürger orientiert“.

Ein Schritt sei das Projekt „Digitales schwarzes Brett“, das mit seinen interaktiven Möglichkeiten die bisherigen „Infokasten“ in den Schatten stelle. Als Pilot soll eines am Marktplatz und ein weiteres in einem Dorf installiert werden. Die geplante Ausstattung von zunächst zwei Parkplatzflächen mit Sensoren soll ebenfalls ein Smart City Pilot-Projekt werden.

Im Zusammenhang mit der Parksituation stellte Franz Koch die Dringlichkeit für weitere Parkplätze heraus. „Die Planungen für die Fläche nahe dem Kaufland ist schon seit vielen Jahren im Gespräch und sollte endlich umgesetzt werden“, war sein Statement. Ein weiterer verkehrstechnischer Vorschlag aus der Versammlung war die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in der Martinstraße. Beides solle mit Politik und Verwaltung diskutiert werden.
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