Nezahat Baradari besucht Mehrgenerationenhaus in Olpe

Nach Förderzusage des Bundes


Yasemine Aydin (links) und Birgit Eberhard (rechts) freuten sich, Nezahat Baradari, wenn auch auf Abstand, im DRK Mehrgenerationenhaus in Olpe zu begrüßen. von privat
Yasemine Aydin (links) und Birgit Eberhard (rechts) freuten sich, Nezahat Baradari, wenn auch auf Abstand, im DRK Mehrgenerationenhaus in Olpe zu begrüßen. © privat

Olpe. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari hat kürzlich gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Yasemine Aydin und Birgit Eberhard, Leitung Soziale Arbeit, das DRK Mehrgenerationenhaus in Olpe besucht.


Die Politikerin informierte sich über das Projekt „Miteinander im Ehrenamt-Einheit in Vielfalt“, das im vergangenen Monat eine Förderzusage des Bundes über knapp 44.000 Euro bis Ende 2021 erhalten hat. Damit geht das Integrationsprojekt in die Verlängerung.

Das DRK beteiligt sich seit Ende 2015 an verschiedenen Maßnahmen bei der Unterstützung von Flüchtlingsprojekten. Ein Projekt im Rahmen der Arbeit von Yasemine Aydin ist die Gewinnung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationsbiografie für das Ehrenamt.
Langfristige und kurzzeitige Mithilfe möglich
„Viele möchten auch der Gesellschaft, die ihnen Schutz und Aufnahme geboten hat, etwas zurückgeben. Das ist über das Ehrenamt möglich. Wir zeigen Wege dazu auf“, so Yasemine Aydin. Möglich ist neben einem langfristigen Engagement natürlich auch die Mitarbeit in zeitlich begrenzten Projekten.

So ist als neustes Angebot eine digitale Hausaufgabenhilfe geplant. „Bildung ist der Schlüssel zur Integration“, waren sich alle Beteiligten einig. Nezahat Baradari (MdB) betonte, dass auch die erste und zweite Generation der Gastarbeiter, die vor über 60 Jahren nach Deutschland kamen und inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, nicht vergessen werden dürfen.
Integration durch Ehrenamt
„Für sie gab es keine Deutsch- und Integrationskurse und sie haben unter widrigsten Umständen Deutschland mit aufgebaut.“ Genau auf dieses Angebot der Integration, gerade über das Ehrenamt und die Freizeit, setzen die Mitarbeiter des DRK Mehrgeneartionenhauses.

„Dabei geht die Qualität vor der Quantität. Ein gut integrierter Geflüchteter ist eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft. Er hat so außerdem die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen“, so Brigit Eberhard.
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