Nach Ehestreit in Stachelau: Mann stürzt und verblutet

Staatsanwaltschaft geht von Unglücksfall aus


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Symbolfoto zur Blaulicht-Berichterstattung. von Nils Dinkel
Symbolfoto zur Blaulicht-Berichterstattung. © Nils Dinkel

Stachelau. Einen tödlichen Ausgang hat ein Ehestreit am Samstag, 29. Juli, in Stachelau genommen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem tragischen Unglücksfall aus.


Nach LokalPlus-Informationen hatte es gegen 15.15 Uhr zwischen einem 51-jährigen Mann und seiner 49-jährigen Ehefrau einen Streit gegeben. Dabei soll die Ehefrau geschlagen worden sein. Diese habe sich dann in einem Zimmer eingeschlossen. Der Mann ist laut Polizei alkoholisiert gewesen.

„Die derzeit vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Mann im Anschluss seine Aggressionen auch gegen das Mobiliar der gemeinsamen Wohnung richtete. Hierbei zog er sich die Verletzungen an den Scherben einer Glasscheibe zu.“ Er verblutete noch vor Ort. Im Einsatz waren die Polizei sowie der Rettungsdienst samt Notarzt.

Der Mann ist laut Staatsanwalt Rainer Hoppmann anschließend in eine Glasscheibe gefallen. Nach LokalPlus-Informationen habe er sich dabei die Schlagader des Beines aufgeschnitten.

Reanimationsversuche ohne Erfolg

Polizei-Pressesprecher Thorsten Scheen bestätigte eine Streitigkeit mit tödlichem Ausgang. Zudem sagte er, dass Reanimationsversuche erfolglos geblieben seien. Zu den Hintergründen machte die Polizei keine weiteren Angaben.

Staatsanwalt Rainer Hoppmann bestätigte, dass es eine Auseinandersetzung zwischen Partnern gegeben habe. „Der Mann hat sich Verletzungen zugezogen, die zu seinem Tod geführt haben“, so Hoppmann. Er geht von einem tragischen Unglücksfall ohne Fremdeinwirkung aus.

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