Mutter auf Weihnachtsmarkt schwer gestürzt – Tochter bittet um Hilfe
Wer hat etwas gesehen?
- Olpe, 08.12.2025
- Verschiedenes
- Von Lorena Klein
Olpe. Denise Fuchs aus Olpe macht sich große Sorgen. Und braucht Klarheit. Ihre 63-jährige Mutter ist am frühen Sonntagnachmittag, 7. Dezember, auf dem Olper Weihnachtsmarkt gestürzt, beide Schultern sind gebrochen. Die Frau war allein in der Stadt unterwegs und kann sich an kaum etwas erinnern. Doch für eine erfolgreiche Behandlung sind genaue Informationen wichtig. Wer hat etwas gesehen?




Ursprünglich seien Tochter und Mutter auf einen Kaffee verabredet gewesen, erzählt Denise Fuchs. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt und über den Weihnachtsmarkt wollte ihre Mutter bei ihr einkehren. Zuletzt hatten beide um 13.12 Uhr telefoniert. Gegen 13.46 Uhr habe der Ehemann ihrer Mutter, ihr Stiefvater, einen Anruf von einem Rettungssanitäter erhalten. „Er informierte ihn, dass meine Mutter auf dem Marktplatz aufgefunden worden sei und wahrscheinlich einen Krampfanfall hatte“, so Denise Fuchs.

Der Rettungsdienst brachte ihre Mutter ins Krankenhaus nach Weidenau. Bei dem Sturz hat sie sich beide Schultern gebrochen. Die Familie macht sich Sorgen, möchte wissen, was passiert ist. Und auch für die Ärzte sind Informationen zum Unfallhergang für eine Diagnose hilfreich.
Doch die Erinnerungen der Frau sind sehr lückenhaft. Die Details, die sich die 63-Jährige eingeprägt hat, ergeben folgendes Bild: Der Sturz ist wahrscheinlich im Bereich der Bühne, in der Nähe der Feuerstelle mit den Bänken, passiert. Darauf habe auch der Ruß an der Jacke hingedeutet, so Denise Fuchs.

Vor dem Sturz soll die 63-Jährige nach eigenen Angaben eine andere, ihr unbekannte Frau angestupst haben und gesagt haben, dass es ihr nicht gut gehe. Die Frau habe ihr empfohlen, sich hinzusetzen, was sie daraufhin auch getan habe. Auf einmal sei ihr sehr warm geworden.
„Und da hört es auf“, erzählt ihre Tochter. Hatte ihre Mutter wirklich einen Krampfanfall, wurde sie ohnmächtig? Wie genau ist sie gestürzt? Viele Fragen bleiben offen, und keine der Erzählungen lässt sich bestätigen. Für ihre Mutter stehen nun mehrere, unter anderem auch neurologische, Untersuchungen an. „Eine Operation ist nur möglich, wenn klar ist, was neurologisch vorgefallen ist“, so Denise Fuchs.

Sie setzt nun große Hoffnungen in die Hilfe von Zeugen, die am Sonntag zwischen 13 und 14 Uhr auf dem Olper Weihnachtsmarkt unterwegs waren. Ihre Mutter hat dunkelblonde, kurze Haare, eine Brille und trug eine cremefarbene Steppjacke, eine knielange, schwarze Weste und eine schwarze Hose.
Die Familie ist für jede Info, die zu einer erfolgreichen Aufklärung und Behandlung beiträgt, dankbar – „damit wir ein bisschen Licht ins Dunkel bekommen“, so Denise Fuchs. Zeugen können sich bei ihr unter Tel. 0171 / 6 27 03 65 melden.
