Musikzug Olpe blickt auf schwieriges Jahr zurück

Verzicht auf Jahreskonzert


Der Musikzug Olpe. von privat
Der Musikzug Olpe. © privat

Olpe. Im Rahmen der kürzlich im Olper Feuerwehrhaus abgehaltenen Jahreshauptversammlung hat der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr unter anderem auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Auch der Ausblick fiel nicht positiv aus, denn auf das Jahreskonzert in der Stadthalle wird wegen der aktuellen Lage verzichtet.


„Wer hätte damit zu Jahresbeginn 2020 gerechnet, dass ein Virus solch dramatische Konsequenzen für unser Orchesterleben haben wird“, führte Musikzugführer Sebastian Römer zu Beginn aus. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Musikern für den starken Zusammenhalt und die gute Flexibilität in dieser Zeit.

Dem schloss sich auch Dirigent Andreas Reuber an: „Wir haben die wenigen Möglichkeiten zu musizieren konsequent und mit viel Spielfreude genutzt!“ Ein Highlight dabei war sicherlich der Auftritt beim Autokino-OpenAir auf der Griesemert. „Ihr habt das Beste aus der Situation gemacht und habt gerade in der Jugendarbeit tolle Fortschritte erzielt“, sagte Christian Hengstebeck – Leiter der Feuerwehr.

Neue Formate erarbeitet

Im Lockdown traf man sich online und erarbeitete neue Formate zur Ausbildung junger Musiker. Daraus entstanden unter anderem die mittlerweile sehr erfolgreiche gestarteten Formate „Rhythmus Rocker“ und das „Instrumentenkarussell“.

Dass der Musikzug in der Krise auch personell gewachsen sei und insbesondere die jungen Musiker alle an Bord geblieben sind, sei außergewöhnlich und ein Ergebnis engagierter Arbeit vieler Beteiligter freute sich Musikzugführer Römer.

Verzicht auf Stadthallenkonzert

Mit Blick auf die aktuelle Situation und die eigentlich traditionell anstehenden Jahreskonzerte gab sich Römer enttäuscht. „Leider ist der Virus noch nicht im Griff, sodass wir in diesem Jahr nochmals auf unsere Stadthallenkonzerte verzichten müssen.“ Ein Konzept hatte man bereits erarbeitet – musikalisch wie auch mit Blick auf die Sicherheit.

„Auch wenn die Absage schmerzt, wollen wir unserer Verantwortung gegenüber unserem Publikum, aber auch dem Orchester nachkommen“, konstatiert Stabführer Reuber, dem insbesondere die Probenarbeit in den vergangenen Monaten viel Freude gemacht hatte.

Die einstimmige Entlastung des Vorstandes zum abgelaufenen Geschäftsjahr verband der Ehrenvorsitzende des Musikzugs Michael Ohm mit aufmunternden Worten: „Gebt die Hoffnung nicht auf und bleibt am Ball. Es kommen auch wieder bessere Zeiten!“

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