Meister ihres Fachs: Musiklehrer begeistern mit Konzert

Musikschule Olpe


Lehrer der Musikschule Olpe gaben ein Matinéekonzert im Kreishaus. Das Foto zeigt den Chor der Musikschule beim Projekttag Ende März. von privat
Lehrer der Musikschule Olpe gaben ein Matinéekonzert im Kreishaus. Das Foto zeigt den Chor der Musikschule beim Projekttag Ende März. © privat

Olpe. Zehn Lehrkräfte der städtischen Musikschule Olpe waren jetzt als Profis ihres Instrumentalfachs bei einem Matinéekonzert im großen Saal des Olper Kreishauses zu erleben.


Ingo Samp an der Trompete begann mit dem Stück „Lonesome Trumpet“ von Stefan Dünser von der Empore des Saales, um das Programm im Saal mit „Funk“ von Allen Vizutti fortzusetzen. Nach dieser „fetzigen“ Einstimmung überraschte die Pianistin Olga Skuba mit zwei gefühlvoll interpretierten „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Zusammenspiel der Violinen

Träumerisch ging es weiter mit einem Werk von José L. Elizondo für Oboe (Jörg Klüser) und Cello (Germán Prentki). Ein musikalischer Höhepunkt des Vormittags war der langsame Satz aus dem Konzert für zwei Violinen von Bach. Svenja Kohlmann und Claudia Narnhofer interpretierten die langen Melodiebögen mal alleine und mal abwechselnd. Olga Skuba begleitete die beiden am Klavier.

Lehrer der Musikschule Olpe gaben ein Matinéekonzert im Kreishaus: Ingo Samp, Claudia Narnhofer, Gudrun Schumacher, Guido Simon, Gudrun Kröniger, Svenja Kohlmann, Tim Klausnitz, Olga Skuba, Jörg Klüser und Germán Prentki (v.l.). von privat
Lehrer der Musikschule Olpe gaben ein Matinéekonzert im Kreishaus: Ingo Samp, Claudia Narnhofer, Gudrun Schumacher, Guido Simon, Gudrun Kröniger, Svenja Kohlmann, Tim Klausnitz, Olga Skuba, Jörg Klüser und Germán Prentki (v.l.). © privat

Auch die drei Sätze aus dem Divertimento Nr. 3 von Mozart für zwei Klarinetten (Gudrun Schumacher, Guido Simon) und Fagott (Gudrun Schumacher) zogen die Zuhörer in ihren Bann. Germán Prentki am Cello, diesmal zusammen mit Olga Skuba, folgte dann mit dem einfühlsamen Werk „Liebesverklärung“ des Dirigenten Heinz Walter Florin – eine Uraufführung, die vollends überzeugte.

Der Gitarrist Tim Klausnitz entließ das Publikum mit zwei Blues, darunter eine Eigenkomposition, und dem schwungvollen „Jiffy Jam“ von Jerry Reed. Nach langem Applaus verließ das Publikum das gelungene Kammermusikkonzert. Am Ausgang wurde traditionell für den Förderverein der städtischen Musikschule gesammelt.

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