Mahnung zum Frieden: Ausstellung zeigt Bombenangriff auf Olpe 1945

Aufführung des Musikzuges Olpe


Waren bei der Ausstellungseröffnung dabei: Musikzugführer Sebastian Römer, Museumsleiter Sebastian Luke, Dirigent Andreas Reuber, Sparkassenvorstand Wilhelm Rücker, Bürgermeister Peter Weber (von links.) von privat
Waren bei der Ausstellungseröffnung dabei: Musikzugführer Sebastian Römer, Museumsleiter Sebastian Luke, Dirigent Andreas Reuber, Sparkassenvorstand Wilhelm Rücker, Bürgermeister Peter Weber (von links.) © privat

Olpe. Er gilt als der „schwärzeste Tag der Olper Geschichte“: die Bombardierung der Kreisstadt Olpe am 28. März 1945. Zum 78. Jahrestag findet in Zusammenarbeit mit dem Olper Stadtmuseum eine Ausstellung mit Fotos und Filmausschnitten des Bombenangriffs in der Kundenhalle der Sparkassen-Hauptstelle Olpe statt. Bis Freitag, 7. April, jeweils montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, ist die Präsentation zugänglich.


In Gedenken an dieses einschneidende Ereignis hat der Musiker Alexander Reuber das Werk „13 Minuten im Frühling | Stille“ komponiert und verarbeitet darin die verheerenden Geschehnisse auf einzigartige und emotionale Weise.

Das Stück wird am Sonntag, 26. März, 17 Uhr, vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe unter der Leitung von Dirigent Andreas Reuber in der St. Martinus-Kirche uraufgeführt.

Karten für Vorstellungen erhältlich

Während die Uraufführung bereits ausverkauft ist, sind für die Vorstellungen am Sonntag, 26. März, 20 Uhr, und am Montag, 27. März, 19 Uhr, noch Karten in der Geschäftsstelle „Stadtmarketing und Kultur“ (Olpe Aktiv) am Marktplatz erhältlich.

Die in der Sparkasse Olpe präsentierten Fotos begleiten das Projekt des Feuerwehrmusikzuges und sind im Zusammenspiel mit den von Filmemacher Andreas Bachmann aufbereiteten Videosequenzen, insbesondere vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges, eine Mahnung zum Frieden.

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