Im Rückwärtsgang auf der Autobahn: Kurioser Unfall auf A45 endet glimpflich

Führerschein sichergestellt


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Symbolfoto von Nils Dinkel
Symbolfoto © Nils Dinkel

Olpe. Ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall hat sich am Donnerstagabend, 23. Oktober, auf der A45 bei Olpe ereignet. Glück im Unglück: Niemand wurde verletzt. Gegen 20.30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Autobahnpolizei auf die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. In einer Baustelle kurz vor der Anschlussstelle Olpe waren zwei Autos zusammengestoßen.


Nach ersten Erkenntnissen und übereinstimmenden Zeugenangaben ergab sich ein nicht alltäglicher Unfallhergang: Eine 40-Jährige aus Oberursel im Taunus fuhr mit ihrem Skoda auf dem rechten Fahrstreifen. Aufgrund der Baustelle wurden die beiden Fahrstreifen geteilt. Die Fahrerin nahm fälschlicherweise an, dass ihr Fahrstreifen nur zur Abfahrt Olpe führen würde.

Fatale Entscheidung

Daraufhin traf die 40-Jährige eine fatale Entscheidung: Sie bremste ihr Auto bis zum Stillstand ab und fuhr rückwärts bis zum Beginn der Fahrbahntrennung. Als sie dort auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte, stieß sie seitlich mit dem BMW eines 25-Jährigen aus Herne zusammen. Die Beamten stellten den Führerschein der 40-Jährigen sicher und fertigten eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 20.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt, gegen 23 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.


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