Ideen für die neue Olper Innenstadt: Wer macht das Rennen?
Finale Phase des städtebaulichen Wettbewerbs
- Olpe, 30.11.2023
- Verschiedenes
Olpe. Eine Maßnahme des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, kurz ISEK genannt, ist die Entwicklung des Biggeumfelds zu einem neuen, attraktiven Quartier mit Anbindung an die Alt- bzw. Oberstadt.







Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofsareals sollen das neue Bürgerhaus und das Stadtmuseum entstehen. Das derzeitige Rathaus und der alte Busbahnhof sind für den Abbruch vorgesehen. Auf der Fläche der früheren Realschule, die derzeit abgerissen wird, ist für einen Zeitraum von zehn Jahren eine temporäre Nutzung als Sport- und Freizeitbereich geplant.

Im Rahmen eines Wettbewerbs hat die Kreisstadt Olpe die freiraumplanerische und städtebauliche Entwicklung der westlichen Innenstadt ausgeschrieben. Insgesamt sieben Teams haben sich an der Ausschreibung beteiligt und Vorschläge für die Gestaltung des Areals eingereicht.

Die Aufgabe umfasste unter anderem Ideen für eine Nachnutzung des ehemaligen Realschulgeländes, die Inszenierung des Zusammenflusses von Olpe und Bigge, die Gestaltung der Bigge-Promenade von der Bahnhofstraße bis zum Freizeitbad sowie Lösungen für Rad- und Fußwegeverbindungen.
In einer nicht-öffentlichen Preisgerichtssitzung am Dienstag, 5. Dezember, werden die anonymisierten Beiträge der Teilnehmer gemäß der festgelegten Wettbewerbskriterien beurteilt und bewertet. Das Preisgericht entscheidet, welche Wettbewerbsbeiträge den jeweils ersten, zweiten und dritten Platz belegen. Vom 11. Dezember bis 8. Januar haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Wettbewerbsbeiträge - inklusive eines großen Modells des Siegerentwurfs - im Rathaus während der regulären Öffnungszeiten zu besichtigen.

„Der Wettbewerb ist der nächste wichtige Schritt in der Umsetzung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Olpe hat hier eine unglaubliche Chance: mit dem Abbruch von Rathaus, Realschule und ehemaligem Omnibusbahnhof sowie der Offenlegung der Bigge entstehen neue Räume und Flächen unmittelbar am Wasser, welches nie eine wirkliche Rolle in der Stadtgestaltung gespielt hat,“ erklärt Judith Feldner, Technische Beigeordnete der Kreisstadt Olpe.
Im Anschluss an die Preisgerichtsentscheidung muss ein förmliches Vergabeverfahren mit dem erstplatzierten Büro erfolgen. Im Laufe des kommenden Jahres werden die Planungen weiter ausgearbeitet und Bauanträge auf den Weg gebracht. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen.



