GrubenKunstWeg Rhonard feierlich eröffnet

Bürgermeister Tobias Schulte überreicht besonderes Geschenk


  • Olpe, 13.09.2026
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  • Von Martina Stracke
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Der GrubenKunstWeg Rhonard ist am Sonntag, 13. September, feierlich eröffnet worden. von Martina Stracke
Der GrubenKunstWeg Rhonard ist am Sonntag, 13. September, feierlich eröffnet worden. © Martina Stracke

Rhonard. Unter Federführung des Heimatvereins Olpe und Umgebung sowie der Arbeitsgruppe GrubenKunstWeg (GKW) ist am Sonntagvormittag, 13. September, ein ganz besonderer Weg eröffnet worden.


Dr. Norbert Seyfert begrüßte als Vorsitzender des Vereins Ehrengäste und Vertreter der heimischen Politik und der Kirchen. Mit fundiertem Wissen erläuterte er die Entstehung des sich über eine Länge von acht Kilometer ersteckenden Weges von der Idee über die Entwicklung bis zur Eröffnung.

„Hier wird Geschichte nicht hinter Glas gestellt, sondern erlebbar in die Gegenwart geholt“, so Seyfert über den GKW, der sich in einen 4,5 Kilometer langen „Wasserweg“ und einen 3,6 Kilometer langen Zinnoberwerg aufteilt und Überraschungen für Alt und Jung bereithält.

Beide Wege bieten herrliche Fernsicht und Maskottchen „Grubi“ ist Begleiter für kindgerechtes Erleben. Bürgermeister Tobias Schulte hob in seiner Rede die Bedeutung des GKW für die Region hervor und betonte: „Der GKW trägt dazu bei, Olper Geschichte dort sichtbar zu machen, wo sie tatsächlich stattgefunden hat.“

Analyse könnte Blick auf Bergbau verändern

Neben seinem Dank an den Arbeitskreis GrubenKunstWeg der über Jahre engagiert und ehrenamtlich an diesem Projekt gearbeitet hat, brachte er ein ganz besonderes Geschenk mit.

Die Zusage der Stadt Olpe für die Kostenübernahme der zur weiteren, genauen Altersbestimmung des gefundenen Fimmels erforderlichen Laboranalysen. Der Fimmel – ein historischer Keil, den Bergleute im Hochmittelalter zum Lösen des Gesteins nutzten – wurde 2024 mit Hilfe eines Metalldetektors entdeckt.

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Der GrubenKunstWeg Rhonard ist am Sonntag, 13. September, feierlich eröffnet worden.

Eine abschließende Analyse könnte den Blick auf den Bergbau um Olpe noch einmal bedeutend verändern. Den ökumenischen Segen erhielt der GKW von Diakon Matthäus Freitag und Pastor Daniel Rossa. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Jagdhornbläsercorps des Hegerings Olpe.

Um das leibliche Wohl und bestmögliche Wohlfühlatmosphäre bei Dauerregen kümmerte sich das Team der SGV-Hütte „Grube Rhonard“.

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