„Es werden deutlich weniger Windräder gebaut als theoretisch möglich"
Generalsekretär Josef Hovenjürgen in Oberveischede
- Olpe, 18.06.2019
Oberveischede. Ein wenig Hoffnung machte der Generalsekretär der NRW-CDU den Mitgliedern des Arbeitskreises Windkraft. In einer Gesprächsrunde, zu der Josef Hovenjürgen nach Oberveischede gekommen war, wies er darauf hin, dass sich ein Arbeitskreis in Berlin smit der Akzeptanz von Windkraftanlagen in der Bevölkerung beschäftige. Für ihn selbst gelte angesichts der Artenschutzdiskussion, dass auch Menschen schützenswert seien.



Im übrigen hätten Gerichte bereits Urteile zur Abstandssituation getroffen. Demnach liegt bei einem Abstand von mehr als der dreifachen Höhe des Windrads keine bedrängende Wirkung vor.

Meinhard Remberg kritisierte, dass ein Konzept für die Energiewende fehle. „Wir sind nicht gegen Windkraft, wir sind keine BI und wir erkennen auch wirtschaftliche Interessen an, aber eine solch große Zahl an Windrädern wollen wir nicht." Jochen Billich (AK) forderte die Landesregierung auf, „alle Stellschrauben zu betrachten und Windkraft dort zu forcieren, wo sie hingehöre, denn offshore laufen die ganz anders als hierzulande".
