Der Kegelclub „Die Löschis“, gegründet in der Freiwilligen Feuerwehr Olpe, befand sich 43 Jahre nach dem ersten Kegelabend auf einer Kreuzfahrt in die Fjordwelt Norwegens mit der MS Albatros.
Von Bremerhaven führte die Fahrt nach Bergen. Dort erwarteten den Club eine Stadtbesichtigung und die Fahrt mit der Floibahn. Die Stadt wurde im Jahr 1070 gegründet und war bis 1299 die Hauptstadt von Norwegen. Von dort ging die Reise weiter nach Alesund und in den Geirangerfjord. Alesund war nach einen Stadtbrand im Jahr 1904 fast vollständig zerstört und mit der Hilfe aus Deutschland wieder aufgebaut worden, da der deutsche Kaiser Wilhelm II eine Vorliebe für Norwegen gehabt habe. Ein Höhepunkt der Reise war für die "Löschis" der Geirangerfjord der seit dem 14. Juli 2005 zum „Unseco-Weltkulturerbe“ gehört.
Den Abschluss der Fahrt bildeten der Sognefjord. Er ist der längste (204 Kilometer) und gleichzeitig der tiefste (1308 Meter) Fjord Europas in der Nähe von Vik sowie der Eidfjord und Hardangerfjord. Die tiefste Stelle ist 725 Meter tief und befindet sich etwa an der Stelle, an der sich der Hardangerfjord in die kleineren Fjorde Eidfjord und Sørfjord teilt.
Nach sieben Tagen legte die MS Albatros am Sonntag, 31. Juli, wieder in Bremerhaven an. Alle vier Hochseeschiffe des Bonner Reiseveranstalters Phoenix Reisen hatten am Sonntagmorgen das gleiche Ziel, das Columbus Cruise Center in Bremerhaven. Das Flaggschiff MS Amadea führte die Flotte an und machte um 6.30 Uhr fest. Ihr folgten die MS Albatros gegen 7.45 Uhr und die MS Artania um 8.30 Uhr. Um 9.15 Uhr vollendete die MS Deutschland das Bild der kompletten Phoenix Hochseeflotte am Hafen. (LP)