Baden und Campen am neuen Biggestrand

Freibad am Kessenhammer wieder eröffnet


  • Olpe, 10.07.2016
  • Von Volker Lübke
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    Volker Lübke

    Redaktion

Ob im Schlauchboot oder direkt im See: Die Camping- und Badegäste am Kessenhammer schätzen vor allem die Naturnähe. von s: Volker Lübke
Ob im Schlauchboot oder direkt im See: Die Camping- und Badegäste am Kessenhammer schätzen vor allem die Naturnähe. © s: Volker Lübke

Entspannung, Naturerlebnis und viel Spaß – das wünscht sich Karl-Ludwig Keseberg für seine Gäste. Der Olper hat die Zeltwiese am Kessenhammer Vorstaubecken zum Naturfreibad umgestaltet. Zur Eröffnung am Samstag nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, den ein oder anderen Fuß ins kühle Bigge-Nass zu halten.


Mancher ließ es nicht dabei, sondern genoss die 19 Grad warmen Fluten um ein Ründchen zu schwimmen. „Das ist jetzt viel angenehmer als vorher“, sagte ein Olper Badegast. Grund dafür ist die wirtschaftliche Flaute, die die Sanierungsarbeiten am Kessenhammer Damm dem Campingplatzbetreiber bescherten. Der Ruhrverband hat nicht nur die Asphaltschicht am Vorstaudamm erneuert, sondern auch das Becken ausgebaggert. „25.000 Tonnen Segment wurden abgetragen“, weiß Keseberg. Und damit verschwand auch das lästige Grün aus dem Wasser. Algen und Wasserpest wurden automatisch mit dem Segment entfernt. Die alten Treppen, die der Olper Badegast noch aus seinen Kindertagen kannte, sind verschwunden. Stattdessen können die Wasserfreunde nun auf feinem Kies vom sanft abfallenden Ufer ins Wasser gelangen.
280 Stellplätze für Caravans und Wohnmobile stehen auf dem einzigen Campingplatz am Biggesee, der direkt am Wasser liegt, zur Verfügung. Etwa 80 der Plätze sind von Dauercampern fest belegt. Köln, Dortmund und immer wieder schwarze Lettern auf gelben Kennzeichen sind an den Autos der Camper zu sehen. Neben Rheinland, Ruhrgebiet und Holland zählt aber auch die nähere Umgebung zum Einzugsgebiet des Kessenhammer Naturcampingplatzes.
Die Besucher geben Karl-Ludwig Keseberg übrigens recht: Vor allem Ruhe und Entspannung suchen die Gäste auf der idyllisch gelegenen Anlage. Die Preise auf der Anlage und die absolut naturnahe, ruhige Atmosphäre sieht der Betreiber als passende Ergänzung zum aufwändig umgestalteten Sonderner Kopf. Und noch etwas unterscheidet den Naturcampingplatz am Kessenhammer: „Wir haben immer den gleichen Wasserstand“, sagt Keseberg mit Blick auf den Damm, der das Vorstaubecken vom Hauptsee trennt.
Die Besucher nutzten den regenfreien Samstag nicht nur zum Baden oder mit Schlauchboot und anderen Gerätschaften ins Wasser zu gehen. Karl-Ludwig Keseberg und sein Team hatten zur Eröffnung des Naturfreibades mächtig aufgefahren – vom Getränkewagen über Grill und Musik bis zu Spiel und Spaß für die Kinder. Den hatten die Gäste am Samstag allemal und Keseberg freut sich nun auf den restlichen Sommer: „Was wir jetzt brauche, ist schönes Wetter“, sagt er mit ernster Miene.
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