Aktion in der Karwoche: Blumen erblühen in Olpe als Zeichen der Hoffnung

Digitale Nacht der Versöhnung


Am Mataré-Kreuz in der Olper Innenstadt können in der Karwoche Blumenzwiebeln in eine Plastikbox gelegt werden. Nach Ostern werden sie eingepflanzt und geben ein blühendes Zeichen der Hoffnung. von privat
Am Mataré-Kreuz in der Olper Innenstadt können in der Karwoche Blumenzwiebeln in eine Plastikbox gelegt werden. Nach Ostern werden sie eingepflanzt und geben ein blühendes Zeichen der Hoffnung. © privat

Olpe. Zweifeln – Sehnen – Vertrauen: Unter diesem Motto hat der Video-Livestream der Nacht der Versöhnung am Montag, 29. März, gestanden. An dessen Ende lud das Organisationsteam zu einer besonderen Aktion in der Karwoche ein.


Das Vorbereitungsteam hatte drei der sieben Worte, die Jesus nach biblischer Überlieferung am Kreuz spricht, aufgegriffen und mit Bildern und Musik optisch und musikalisch interpretiert.

Zweifeln und Sehnsüchten auf den Grund gegangen

Kurze Sätze und Fragen luden die Teilnehmenden ein, zu schauen, welche Zweifel und Sehnsüchte sie gerade in sich tragen; wo diese auch ein Motor sein können und zu etwas Neuem führen und nach vorne bringen können. Am Ende stand daher schließlich die Hoffnung und das Vertrauen im Mittelpunkt.

„Das digitale Format hat natürlich seine Grenzen und die Sehnsucht nach analogen Aktionen, die man nicht nur sehen und hören, sondern auch riechen, schmecken oder anfassen kann, wird immer größer“, beschreibt Dekanats-Jugendreferentin Esther Goecke ihren Eindruck.

Aus diesem Grund hat das Team am Ende des Videos dazu eingeladen, die Gedanken aus dem Gottesdienst ein Stück weit real werden zu lassen.

Sorgen, Zweifel, Wünsche ablegen

Während der restlichen Woche, bis Karsamstag, steht am Mataré-Kreuz in der Olper Innenstadt (nahe dem Kurkölner Platz) eine Plastikbox. In diese Box können alle Interessierten ihre Sorgen, Zweifel, Sehnsüchte, Hoffnungen und Wünsche in Form von Blumenzwiebeln vor dem Kreuz symbolisch in Gottes Hände legen.

Nach den Ostertagen werden die Zwiebeln dann auf dem Areal rund um das Kreuz eingepflanzt und in der nächsten Zeit ein buntes und vielfältiges Zeichen der Hoffnung ergeben. Alexander Sieler, Leiter des jugendspirituellen Netzwerks TABOR, erklärt: „Durch die Aktion möchten wir die Osterbotschaft greifbar und sichtbar werden lassen. Aus einer verschlossenen und scheinbar toten Zwiebel erwächst und erblüht neues Leben.“

Das Video von Montagabend kann auch jetzt noch auf Youtube unter „Nacht der Versöhnung Olpe“ angesehen werden.

Impulse per QR-Code

Auf dem Deckel der Box befindet sich ein QR-Code, der zu einer PDF-Datei führt, in der die Impulse aus dem Gottesdienst noch einmal kurz zusammengefasst sind. Sie kann auch auf der Homepage des Dekanates noch abgerufen werden.

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