Nachrichten Wirtschaft
Olpe, 23. November 2017

Erweiterung des Gastronomiebetriebs

Stahlbrücke verbindet „Kochs Hotel im Roten“ mit altem Eisenbahnerhaus

Stahlbrücke verbindet „Kochs Hotel im Roten“ mit altem Eisenbahnerhaus
Foto: Sven Prillwitz
Olpe. Der nächste Schritt zur Erweiterung von „Kochs Stadthotel im Sauerland“ ist geschafft: Eine überdachte Stahlbrücke verbindet jetzt auf Höhe des zweiten Stockwerks „Kochs Hotel im Roten“ mit dem ehemaligen Eisenbahnerhaus, das derzeit saniert wird. Die Schlosserei Peter Baumhoff hat die rund zehn Tonnen schwere Stahl- und Betonkonstruktion am Donnerstag, 23. November, mit Hilfe eines Schwerlastkrans errichtet. Am Freitag sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.

Um die Mittagszeit war der Brückenschlag geschafft: Der rund elf Meter lange Querträger wurde mit dem Stützträger verschraubt, der kurz vor dem gläsernen Aufzugsfront des „Hotels im Roten“ im Fundament verankert ist. Die Verlegung des Stahlbodens sowie das Anbringen der Geländer an beiden Seiten der Brücke und des zu beiden Seiten leicht abgeschrägten Flachdachs standen als nächste Arbeitsschritte an.

Einen sechsstelligen Betrag lassen sich die Betreiber von „Kochs Hotel“ die Brücke nach eigenen Angaben kosten. Einen genauen Betrag wollen sie nicht nennen. Dafür erklärte Hermann Koch, der den Hotel- und Restaurantbetrieb mit seiner Frau Gaby leitet, dass die Verbindung der beiden Gebäude in mehrfacher Hinsicht sinnvoll sei. Da sei zum einen die Statik: Beide Häuser seien recht schmal gebaut, aber vier Stockwerke hoch. Die Stahlkonstruktion sorge für zusätzliche Stabilität – und sei darüber hinaus auch ein ansprechendes optisches Element, das zugleich die Zusammengehörigkeit zum Hotelkomplex des Familienunternehmens Koch zum Ausdruck bringe. Zum anderen könnten Gäste, die künftig im ehemaligen Eisenbahnerhaus untergebracht sind, auch den Lift des „Hotels im Roten“ nutzen und „bequem und trockenen Fußes“ von einem Gebäude zum anderen gelangen. Die Brücke soll an den Seiten offen bleiben, erklärte Hermann Koch. Im Frühjahr sollen die verzinkten Farbteile dann farblich beschichtet werden.

Die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am und im alten Eisenbahnerhaus sollen in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Der altertümliche Charme der Außenfassade soll erhalten bleiben, während das Innere des Gebäudes größtenteils entkernt, neu hergerichtet und modern und komfortabel eingerichtet werden soll. Die Eröffnung des neuen und insgesamt dritten Gebäudes von „Kochs Hotel“ ist ebenfalls für die erste Hälfte des kommenden Jahres vorgesehen. Damit erhöht der Familienbetrieb sein Raumangebot um zwölf Zimmer und Apartments auf insgesamt 52.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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