Nachrichten Wirtschaft
Olpe, 29. Mai 2019

Region im Dialog

Professor der Uni Siegen informiert über Anforderungen an die Unternehmen

Der Fachvortrag „Qualifizierungsstrategien für die digitale Fertigung am Beispiel des 3-D-Drucks“ von Prof. Dr. Ralph Dreher von der Universität Siegen, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Region im Dialog“ in der Sparkassen-Hauptstelle Olpe stattfand, beeindruckte die Zuhörer aus Industrie und Wirtschaft und sorgte für eine intensive Diskussion.
Der Fachvortrag „Qualifizierungsstrategien für die digitale Fertigung am Beispiel des 3-D-Drucks“ von Prof. Dr. Ralph Dreher von der Universität Siegen, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Region im Dialog“ in der Sparkassen-Hauptstelle Olpe stattfand, beeindruckte die Zuhörer aus Industrie und Wirtschaft und sorgte für eine intensive Diskussion.
Foto: Sparkasse ODW
Olpe. Ein Professor der Uni Siegen ist jüngst Gast in der Sparkassen-Hauptstelle in Olpe gewesen. Im Sparkassen-Forum stand der Fachvortrag „Qualifizierungsstrategien für die digitale Fertigung am Beispiel des 3-D-Drucks“ auf dem Programm, der auf Interesse bei 20 Teilnehmern stieß.

Mit dem Referenten Prof. Dr. Ralph Dreher (Universität Siegen) wurde die langjährige Veranstaltungsreihe „Region im Dialog“ fortgesetzt. Dabei ist es Ziel, die Vernetzung und den Wissenstransfer von der Universität Siegen mit der heimischen Wirtschaft zu fördern.

Prof. Dr. Ralph Dreher stellte dabei fest, dass Industrialisierung 4.0 für die Unternehmen kein „nice to have“, sondern ein „must have“ ist. Die Herausforderungen der Industrialisierung 4.0 können seiner Einschätzung nach nur gemeistert werden, wenn die Unternehmensleitungen sich um ausreichende Mitarbeiterqualifizierung bemühen und zwar am besten noch vor der Investition in digitale Techniken. Es gelte, gut zu überlegen, mit welchen Kooperationspartnern zusammengearbeitet werden soll, um die Strategie entsprechend anzupassen. Das heißt, sofern beispielsweise auf ein globales Netzwerk zugegriffen werden muss, in dem Leistungen wie die Programmierung der Prozesse enthalten sind, öffnet sich das Unternehmen damit in diesem Zuge auch automatisch durch das Bereitstellen von Informationen.

Es könnten aber auch Bordmittel zur Verfügung gestellt werden, um die Leistungen selbst zu erbringen. Prof. Dr. Ralph Dreher wünscht sich als grundsätzliche Basis für die Zukunftsfähigkeit der Industrie eine bessere mathematische Grundbildung in der Grundschule und Sekundarstufe I.
(LP)

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