Nachrichten Wirtschaft
Olpe, 27. März 2019

Olpe schneidet bei Studie in vielen Punkten gut ab

Gute Noten für Einzelhandel, schlechte für Parkmöglichkeiten

Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein.
Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein.
Foto: Wolfgang Schneider
Olpe. Das Angebot des Olper Einzelhandels, die Gastronomie und die Freundlichkeit des Personals haben bei einer Umfrage die besten Noten bekommen. Die schlechtesten Bewertungen gab es für die Parkmöglichkeiten und die ÖPNV-Erreichbarkeit. Das sind Ergebnisse des „Zentrumsmonitors 2018“, einer groß angelegten Befragung von Einwohnern und Passanten.

Die Autorin der Studie, bei der alle Kommunen in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein untersucht wurden, präsentierte am Dienstagabend, 26. März, in der Stadthalle detailliert die Olper Ergebnisse. Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein stellte der Stadt insgesamt ein gutes Zeugnis aus: „Ein Drittel der Befragten kommt zweimal die Woche oder noch öfter nach Olpe. Das ist deutlich mehr als in anderen Zentren.“ Olper fahren gerne nach Siegen Mehr als die Hälfte der Passanten bleibt ein bis zwei Stunden in der Stadt. Am meisten in Olpe gekauft werden Lebensmittel, Drogerie- und Genussartikel. Gut frequentiert sind auch Optiker und Apotheken. Möbel und Deko werden dagegen eher in anderen Städten gekauft. Reisen und Flüge sowie Waren aus dem Bereich Sport/Spiel/Hobby ordern die Olper vor allem im Internet.

Wenn sie vor Ort einkaufen, geben knapp die Hälfte dabei im Durchschnitt 10 bis 30 Euro aus. Etwa ebenso viele kaufen für 30 bis 100 Euro ein. Beliebteste Einkaufsstädte – außer der eigenen Stadt – sind für die Olper Siegen (46,8 Prozent), Köln (17,7 Prozent), Dortmund (3,9 Prozent) und Altenhundem (3,0 Prozent).
Die Thesen des Zentrumsmonitors.
Trotz der überwiegend guten Noten warnte Expertin Hanna Schramm-Klein die Politiker und Einzelhändler vor Selbstzufriedenheit. „Die Attraktivität des Angebotes und des städtischen Umfeldes hat keinerlei Einfluss auf den Anteil der Online-Käufe, sondern nur auf das Abwandern der Kunden in andere Städte“, stellte sie eindeutig klar. Im Klartext: Auch die schönste Innenstadt mit gut sortierten Geschäften hält niemanden vom Online-Einkauf ab. Parkflächen nicht reduzieren Kritik der Einzelhändler gab es in der nachfolgenden Diskussion an der Parkplatzsituation in Olpe. „Wir müssen dringend darauf achten, Parkflächen nicht zu reduzieren, sondern auszubauen“, mahnte Peter Enders, der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins „Olpe aktiv“. Das Auto sei und bleibe die Nummer eins für Einkaufsfahrten, denn: „Ein ausreichender ÖPNV fehlt in Olpe und die Mentalität zum Radfahren auch.“ Insgesamt wertete Enders die Ergebnisse der Studie aber positiv: „Der Handel kann zufrieden sein, aber er darf sich nicht ausruhen.“
Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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