Nachrichten Wirtschaft
Olpe, 11. Juli 2017

Schüler lobten den Schnuppertag bei Olper Armaturenhersteller

Berufsalltag hautnah erleben

Auszubildender Eray Biricik gewährte den jungen Menschen einen praxisnahen Einblick in den Arbeitsalltag bei Schell.
Auszubildender Eray Biricik gewährte den jungen Menschen einen praxisnahen Einblick in den Arbeitsalltag bei Schell.
Foto: Schell
Olpe. Acht Schüler nutzten am Montag, 3. Juli, die Chance, auch nach der Olper Berufsmesse im Kontakt mit Schell zu bleiben: Beim Azubi-Schnuppertag des Armaturenherstellers konnten die Jugendlichen vor Ort erleben, wie es sich anfühlt, in der Schlosserei, im Büro oder Logistikzentrum zu arbeiten.

In lockerer Atmosphäre erhielten die jungen Menschen durch Steffen Bening, stellvertretender Leiter Personalwesen, einen praxisbezogenen Einblick in den Arbeitsalltag und Informationen zu den abwechslungsreichen Ausbildungsberufen. Unterstützt wurde er durch drei Auszubildende: Ana Sanchez (Mediengestalterin), Nadine Fuhr (Industriekauffrau) und Eray Biricik (Industriemechaniker).

Die Jugendlichen fanden sich am frühen Nachmittag ein und hatten drei Stunden Zeit, um das weltweit operierende Unternehmen und sein Arbeits- und Ausbildungsplatzangebot kennenzulernen. Nach einer kurzen Präsentation, in der die zehn verschiedenen Ausbildungsberufe vorgestellt wurden, besichtigten die Jugendlichen die Fertigung im Werk I, das Versuchslabor und mehrere Abteilungen im Verwaltungsgebäude. Dabei konnten sie Mitarbeitern über die Schulter schauen und Fragen stellen. So erklärte etwa der ehemalige Auszubildende Maximilian Zeppenfeld im Versuchslabor den Beruf des Technischen Produktdesigners an praktischen Beispielen. Gefestigter BerufswunschIn den Gesprächen zeigte sich auch, dass Arbeitsplatzsicherheit, Qualifizierungsangebote und Aufstiegschancen den Jugendlichen wichtig seien. Shannen Koch fand den Schnuppertag abwechslungsreich und sehr informativ: „Ich habe viele Details von erfahren, die mir vorher nicht bekannt waren. Mein Berufswunsch der Mediengestalterin hat sich bestätigt.“ Auch Jonas Stahl hat schon eine konkrete Vorstellung von seinem Beruf. „Dieser Tag war für mich sehr gut, vor allem die Erklärungen zu den verschiedenen Berufen im Unternehmen. Ich habe sehr interessante Aufgaben kennengelernt.“

 „Es ist wichtig, dass Jugendliche vor dem Start ins Berufsleben die eigenen Wünsche und Interessensgrundlagen prüfen und Erfahrungen sammeln, welcher Berufszweig ihnen Spaß macht“, berichtet Steffen Bening aus langjähriger Erfahrung. „Junge, motivierte Fachkräfte werden auch bei Schell dringend benötigt. Unser Ziel ist es deshalb, interessierte Menschen zu gewinnen, sie gut auszubilden und ihnen eine attraktive berufliche Perspektive zu bieten.“
(LP)

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