Nachrichten Wirtschaft
Lennestadt, 23. April 2019

Auszeichnung

„Suerlänner Eck“ in Kirchveischede erhält Westfälisches Gütesiegel

Bernhard Schwermer (rechts) und Lars Martin, stellv. Geschäftsführer DEHOGA (2. von links), überreichten die Urkunde an das Ehepaar Linneweber.
Bernhard Schwermer (rechts) und Lars Martin, stellv. Geschäftsführer DEHOGA (2. von links), überreichten die Urkunde an das Ehepaar Linneweber.
Foto: Christine Schmidt
Kirchveischede. Das „Suerlänner Eck“ der Familie Linneweber ist mit dem „Westfälischen Gütesiegel 2019“ ausgezeichnet worden. Dieses Jahr hieß das Motto des DEHOGA-Bezirksverbandes Westfalen „Westfälische Küche mit Tradition“. Bei einem Pressegespräch am Dienstag, 23. April, erklärten die Gastronomie-Experten die Gründe:

„Es ist nicht nur ein ortsprägendes Haus, hier wird auch vor allem mit regionalen Zutaten gekocht“, erklärte Bernhard Schwermer, Kreisvorsitzender des Verbandes. In Zeiten des Burgers und der Currywurst sei es doch herausragend, wenn die westfälische Küche einen Preis erhält.

Besonders bei diesem Preis ist, dass die Kandidaten nicht von einer Jury, sondern sogar von anderen Gastronomie-Inhabern aus der Umgebung vorgeschlagen werden.

„Von Kollegen für Kollegen“, erklärte Lars Martin, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DEHOGA-Bezirksverbandes. Die Betriebe können sich für diese Auszeichnung nicht bewerben, sondern müssen von Kollegen vorgeschlagen werden. Kollegen machen Vorschläge Wer das „Suerlänner Eck“ vorgeschlagen hat, weiß das Ehepaar Linneweber nicht. Sie freuen sich natürlich trotzdem: „Als der Anruf von Herrn Martin kam, war ich doch schon ziemlich erstaunt“. Martin fuhr fort, dass es keine festen Kriterien gebe. Die Gastronomie-Kollegen können einen Betrieb vorschlagen, wenn sie der Meinung sind, dass derjenige es verdient habe.

In diesem Jahr musste der Vorstand aus etwa zehn Vorschlägen den Gewinner auswählen. Das Gütesiegel wurde vor etwa 14 Jahren eingeführt, „um kleine Betriebe mehr in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken“, so Lars Martin. Denn sie bilden das Rückgrat des Verbandes und der Gastronomie. Deshalb solle die Arbeit entsprechend honoriert werden, erklärte Martin weiter: „Das ist ein absolut vorzeigewürdiger Betrieb.“
Jörg Linneweber und seine Frau Marion führen das Restaurant seit 25 Jahren. Anfangs sei es nicht einfach gewesen, da kamen nur die „Durchfahrts-Gäste“.

Heute aber sehe das ganz anders aus: „95 Prozent unserer Gäste sind Stammgäste, die gezielt hierher kommen“, so der Inhaber. Die Gäste kommen vor allem aus dem Raum Lennestadt und Olpe, aber auch aus Plettenberg oder Meinerzhagen reisen Leute gezielt an.

„Man muss seinen eigenen Weg machen. Der Markt ist da, aber man muss sich einfach absetzen“, erklärte Linneweber seine Strategie. „Qualität ist das oberste Gebot, aber man muss sich etwas einfallen lassen.“ Regionale Produkte haben hohen Stellenwert So bietet das Ehepaar unter anderem ein- bis zweimal im Jahr ein Spargelbuffet oder Küchenpartys an. Außerdem legt der Betrieb hohen Wert auf regionale Produkte und arbeitet mit einigen landwirtschaftlichen Betrieben zusammen. So beziehen sie zum Beispiel den Schinken aus Oberkirchen, dass Lammfleisch aus Erndtebrück, das Gemüse aus Gerlingen und das Brot aus dem eigenen Ofen.

Einig waren sich die vier Gastronomie-Experten, dass sich vieles in der Landschaft ändern werde. „Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei. Heute müssen die Kollegen gemeinsam und nicht gegeneinander arbeiten“, sagte Martin abschließend.
Ein Artikel von Christine Schmidt

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