Nachrichten Wirtschaft
Lennestadt, 06. Februar 2018

15 neue Mitarbeiter eingestellt

Kalkwerk Grevenbrück nimmt Brennbetrieb wieder auf

Die Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Schachtöfen erfolgt am 1. März.
Die Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Schachtöfen erfolgt am 1. März.
Foto: Christoph Reuber
Grevenbrück. Ab 1. März 2018 nimmt das Kalkwerk Grevenbrück den Brennbetrieb wieder auf. Die beiden Schachtöfen, die vorübergehend stillgelegt worden waren, gehen wieder in Betrieb. In diesem Zusammenhang wurden auch 15 neue Vollzeitstellen geschaffen. 

Frank Winkelrät, Werksleiter des Werkes Grevenbrück: „Wir freuen uns, dass wir unsere Öfen ab 1. März wieder anfahren und mit stark vergrößerter Mannschaft den Brennbetrieb wieder aufnehmen können.“

Die beiden Schachtöfen für Branntkalkherstellung waren im Jahr 2015 wegen Anforderungen zum Artenschutz im Genehmigungsverfahren zur Steinbrucherweiterung vorübergehend stillgelegt worden. Dem trug das Werk Grevenbrück Rechnung, indem es großzügige Ausgleichsflächen schuf, auf die sich geschützte Vogelarten zum Brüten zurückziehen können und die von diesen bereits gut genutzt werden. 
Ab 1. März sind im Kalkwerk Grevenbrück 27 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Kalkwerk Grevenbrück liefert ungebrannte, gewaschene und getrocknete Kalk- und Dolomiterzeugnisse, die in der Baustoffindustrie, in Land- und Forstwirtschaft, Eisen- und Stahlindustrie sowie im Straßenbau eingesetzt werden. Ab 1. März sind im Kalkwerk Grevenbrück 27 Mitarbeiter beschäftigt.
Lhoist Germany 
Lhoist Germany (LGE) ist der deutsche Standort der Lhoist Gruppe, einem weltweit tätigen Kalk- und Kalksteinproduzenten mit Hauptsitz in Belgien. Zu Lhoist Germany gehört seit 1999 die Rheinkalk GmbH mit ihren 13 Standorten und 1200 Mitarbeitern in Deutschland. Lhoist Germany nimmt seine Verantwortung gegenüber Mensch und Natur ernst und verbindet jahrhundertelange Erfahrung und das tiefgreifende Know-how der Gründerfirmen im Umgang mit Kalkstein mit modernster Abbau-, Produktions- und Rekultivierungstechnologie. Die Erzeugnisse kommen sowohl in der Stahl- & Eisenproduktion, der Umwelt, der Chemischen Industrie, der Bauwirtschaft, der Wasser- und Abwasserbehandlung als auch der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz.
(LP)

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