Nachrichten Wirtschaft
Lennestadt, 09. August 2019

Insolvenz

Jetzt melden sich die ehemaligen Mitarbeiter der Hohen Bracht zu Wort

Für die Hohe Bracht wird ein neuer Pächter gesucht.
Für die Hohe Bracht wird ein neuer Pächter gesucht.
Symbolfoto: Nils Dinkel
Lennestadt. Ehemalige Mitarbeiter der Hohen Bracht sind sauer. Monatelang seien sie beim Finanzamt nicht gemeldet und bei den Krankenkassen auch nicht versichert gewesen, erzählen sie im Gespräch mit LokalPlus.

Eine ehemalige 450-Euro-Kraft, die ihren Namen nicht nennen möchte, lässt ihrem Frust freien Lauf: „Wir sind richtig verarscht worden. Wir wurden behandelt wie der letzte Dreck und haben quasi nicht existiert.“ Dass schon monatelang kein Geld mehr gezahlt worden sei, darauf habe es von ihrem damaligen Chef Dalibor Divkovic Antworten wie „Der Steuerberater ist noch nicht soweit“ gegeben. Mitarbeiter nicht gemeldet Zwei des zuletzt zwölfköpfigen Teams erklärten LokalPlus, dass der „Oberhammer“ aber erst jetzt ans Licht kam: Von sechs Mitarbeitern wisse man, dass diese während ihrer Arbeitszeit nicht gemeldet gewesen seien. Divkovic hätte seinen Angestellten versichert, sich um die Anmeldung gekümmert zu haben, so die beiden. 

„Als ich heute Morgen bei meiner Krankenkasse angerufen habe, wussten die von nichts“, so eine der Betroffenen. „Jetzt stehen wir hier alle und wissen nicht weiter, ob wir dann rückwirkend noch unser Geld bekommen.“ Noch zum 1. Juli soll Divkovic laut Mitarbeiter-Aussagen außerdem zwei alleinerziehende Frauen eingestellt haben. Weiter gearbeitet trotz Insolvenz Obwohl das Team nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wusste, dass sie für lau arbeiten müssen, stellten sie sich dieser Herausforderung. „Wir haben versucht zu retten, was zu retten ist“, sagt eine der Ehemaligen, gerade mit Blick auf gebuchte Hochzeiten und Familienfeiern. 

Die beiden Mitarbeiterinnen sowie weitere stehen jetzt vor großen Problemen. Weil sie nicht gemeldet gewesen seien, geschweige denn eine schriftliche Kündigung hätten, wissen sie nicht, ob ihnen nun auch Arbeitslosengeld zusteht. 

Trotz mehrmaliger Versuche seitens LP war Dalibor Divkovic telefonisch nicht erreichbar und konnte sich so nicht zu den Vorwürfen äußern. Insolvenzverwalter Martin van Bühren ist momentan im Urlaub.
(LP)

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