Nachrichten Wirtschaft
Kreis Olpe, 13. Januar 2020

IHK startet „Handelsoffensive 2020“

„Wenn die Innenstädte veröden, hat jeder in unserer Region ein Problem“

Stellten in Olpe die IHK-Handelsoffensive vor: Ann Katrin Hentschel, Klaus Gräbener, Jost Schneider und Boris Edelmann (von links nach rechts).
Stellten in Olpe die IHK-Handelsoffensive vor: Ann Katrin Hentschel, Klaus Gräbener, Jost Schneider und Boris Edelmann (von links nach rechts).
Foto: Wolfgang Schneider
Kreis Olpe/Olpe. Die Industrie- und Handelskammer Siegen startet eine großangelegte Handelsoffensive. Allein in diesem Jahr steckt sie 115.000 Euro in verschiedene Projekte. Ähnlich hohe Summen sollen auch 2021 bis 2023 jährlich investiert werden.

Das kündigten IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener und Vizepräsident Jost Schneider am Montagmittag, 13. Januar, bei einem Pressegespräch in Olpe an. Auch personell wird das IHK-Team, das sich um den Handel kümmert, aufgestockt. Das bedeutet noch einmal Mehrausgaben von 25.000 Euro im Jahr.Steuerung von Olpe aus„Wir wollen das H in unserem Namen stärken“, sagte Klaus Gräbener. Denn in der industriestarken Region Siegen/Olpe/Wittgenstein dürfe der Handel nicht zu kurz kommen. Von der IHK-Geschäftsstelle Olpe aus soll die „Handelsoffensive 2020ff“ gesteuert werden – und zwar von den IHK-Mitarbeitern Boris Edelmann und Ann Katrin Hentschel.

„Wer den Handel zukunftssicher aufstellen will, muss alles daran setzen, ihn digitaler zu machen. Vor allem die Einzelhändler müssen noch stärker online Präsenz zeigen“, gab Jost Schneider als Zielsetzung aus. Dabei gehe es nicht darum, den Trend Richtung Online-Handel aufzuhalten: „Das können wir nicht und das ist auch nicht das Ziel. Vielmehr geht es darum, dass die heimischen Händler digital aus der Menge hervorschauen.“Sechs konkrete ProjekteUm die heimischen Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen zu unterstützen, sind sechs Projekte vorgehen.
  • Die Initiative „Heimat shoppen“, die seit 2016 erfolgreich läuft, wird bis mindestens 2023 fortgesetzt.
  • Das Projekt „Social-Media-Dienstleistung“ sollen Händlern und Gastronomen Hilfestellung geben, eigen Auftritte bei Facebook, Instagram und Co. auf- und auszubauen.
  • Beim „Web-Workshop“ werden in sechs Teilregionen des IHK-Bezirks (davon zwei im Kreis Olpe) vierteljährlich Seminare zu Webthemen angeboten.
  • Durch weitere Untersuchungen sollen die Ergebnisse des „Zentrumsmonitors“ weiter verfeinert werden, um Schwächen im Einzelhandelsangebot zu beseitigen.
  • Das Projekt „Datenanalyse für den lokalen Einzelhandel“ soll am Beispiel der Stadt Attendorn zeigen, ob heimische Händler durch die Auswertung lokal vorhandener Daten einen Wettbewerbsvorteil erzielen können.
  • Im „Laborladen Wittgenstein“ sollen Händler aus Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück erfahren, wie man durch digitale Techniken neue Käuferschichten erreichen und die Produktpalette erweitern kann.
Ziehen an einem Strang „Wir wollen den Händlern die Ängste und Sorgen beim Einstieg in soziale Netzwerke nehmen“, betont IHK-Experte Boris Edelmann. Er ist Ansprechpartner für alle Interessenten und in der IHK-Geschäftsstelle Olpe unter (02761) 944512 oder boris.edelmann@siegen.ihk.de erreichbar.

IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener ist es wichtig, dass die Handelsoffensive „keine Konkurrenz zu den Aktivitäten der Werbe- und Aktionsgemeinschaften“ sei. Schließlich ziehe man gemeinsam an einem Strang: Leerstände vermeiden. Gräbener: „Der Handel hat Einfluss auf das Aussehen der Zentren und die Attraktivität der Städte und Gemeinden insgesamt. Wenn die Innenstädte veröden, hat jeder in unserer Region ein Problem damit.“
Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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