Nachrichten Wirtschaft
Kreis Olpe, 11. Februar 2017

Wahrnehmung der Region an Hochschulen und Schulen stärken

Projekt „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ gestartet

Lisa Krull (links) und Saskia Haardt (rechts), hier gemeinsam mit Geschäftsführer Hubertus Winterberg und Regionalmarketing-Managerin Marie Ting, setzen bei der Südwestfalen Agentur das Projekt „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ um.
Lisa Krull (links) und Saskia Haardt (rechts), hier gemeinsam mit Geschäftsführer Hubertus Winterberg und Regionalmarketing-Managerin Marie Ting, setzen bei der Südwestfalen Agentur das Projekt „PERSPEKTIVE Südwestfalen“ um.
Foto: Christian Janusch / Südwestfalen Agentur
Südwestfalen/Kreis Olpe. „Wir wollen die echten Perspektiven Südwestfalens aufzeigen“, ist die Mission des Projekts PERSPEKTIVE Südwestfalen, das vor kurzem in der Südwestfalen Agentur startete. Gerade an den Hochschulen und Schulen der Region soll die Wahrnehmung der Region positiv gestärkt werden, ebenso wie bei (Neu-)Bürgern. Es sollen gezielt Akzente gesetzt werden, um Südwestfalen als attraktiven Lebens- und Arbeitsort zu vermitteln und somit Fachkräfte langfristig an die Region zu binden.

„Das Projekt haben wir gemeinsam mit den Kommunen und der Wirtschaft der Region entwickelt“, erläutert Marie Ting, Leiterin des Bereichs Regionalmarketing bei der Südwestfalen Agentur. „Die Finanzierung ist für drei Jahre gesichert. Mit Lisa Krull und Saskia Haardt, die wir für diese spannende Aufgabe gewinnen konnten, wird viel Bewegung in die Sache kommen.“ Ziel sei es, Südwestfalen als bundesweite Modellregion eines freundlichen Willkommens-Seins für Fach- und Führungskräfte zu entwickeln und in der Region Maßstäbe für gelungene Schul- und Hochschulwerbung zu setzen.

Krull und Haardt arbeiten als Projektmanagerinnen bei der Südwestfalen Agentur und starten mit vielen Ideen für „ihr“ Projekt. Fremd ist ihnen die Region nicht: Während Lisa Krull im Sauerland aufwuchs, ist Saskia Haardt nach einem zwölfjährigen Arbeitsaufenthalt in Südafrika nun bewusst ins heimische Siegerland zurückgekehrt. Die beiden jungen Frauen kennen somit die Zielgruppe des Projekts aus eigener Erfahrung. Menschen vor Ort bestmöglich vernetzen Um bei Schul- und Studienabgängern ein positives Bewusstsein für Südwestfalen und die hiesigen Berufschancen zu schaffen, seien beispielsweise Studi-Pakete für Studierende und Lehrmaterial für den Unterricht geplant. Auch der Aufbau eines Willkommens-Netzwerks sei angedacht sowie die Bereitstellung von Kommunikations- und Informationsmaterialien, die von Kommunen, Schulen und Unternehmen genutzt werden können. 

Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, unterstreicht den Netzwerk-Charakter des Projekts: „Wichtig ist, zusammen mit Kommunen, Schulen, Hochschulen, Unternehmen und allen weiteren Partnern passgenaue Angebote zu schaffen, um die Menschen vor Ort bestmöglich miteinander zu vernetzen." Hierzu soll zweimal jährlich ein entsprechender Beirat tagen. Zudem wird der „Runde Tisch“ gemeinsam mit den Kommunen fortgesetzt. Umfangreiche FörderungUnterstützt wird PERSPEKTIVE mit rund 300.000 Euro bis 2019 aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Gesamtkosten belaufen sich im Projektzeitraum auf etwa 485.000 Euro. Umsetzungspartner sind die Kreise Südwestfalens, die Kommunen, Schulen und Hochschulen, Initiativen aus dem Bereich der Bildung und Ausbildung, Arbeitgeber-, Unternehmens- und Tourismusverbände sowie Regionalagenturen, Gewerkschaften und Heimatbünde. Das Forschungskolleg an der Uni Siegen (FOKOS) will das Projekt wissenschaftlich begleiten. (LP)

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